Programmhinweise und -änderungen für das SWR Fernsehen von Sonntag, 12. Januar 2020 (Woche 3) bis Donnerstag, 13. Februar 2020 (Woche 7)





Sonntag, 12. Januar 2020 (Woche 3)/09.01.2020

00.15 Mein ist die Rache

Ein friedliches Bild: Pater Benedikt bereitet sich in seinem Gotteshaus auf die
Abnahme der Beichte vor. Noch ahnt er nicht, dass ihm der Beichtstuhl zum
Verhängnis wird. Denn der Sünder im Beichtstuhl ist Paul, der Mann von Sarah,
mit der Benedikt ein heimliches Verhältnis hat. Die Beichte wird allmählich zu
einem Horrorszensarium als der Beichtende dem Priester unsanft das Verhältnis
mit Sarah vorwirft. Benedikt versucht mit allen Mitteln, Pauls Verdacht zu
zerstreuen und alle Schuld von sich zu weisen. Als Paul ihm erzählt, dass er
seine Frau deswegen umgebracht hat, zerbricht Benedikts Maske, als Pfarrer und
als Mensch. Völlig verzweifelt und in die Enge getrieben beschließt er, seinem
Leben ein Ende zu machen – während Sarah auf die Kirche zugeht und dort
überrascht das Auto ihres Mannes erblickt. Heiko Deutschmann spielt Pater
Benedikt, Pascal Ulli spielt Paul. Regie: Antoine Dengler

Montag, 13. Januar 2020 (Woche 3)/09.01.2020

07.55 h: Nachlieferung der Änderung der WH von “Wilde Schweiz”

07.55 (VPS 07.54) Wilde Schweiz (WH von SO) Erstsendung: 30.01.2018 in WDR

Tagestipp

18.15 BW+RP: MENSCH LEUTE Hebamme im Babyglück Eine Patchworkfamilie wächst
zusammen

Anja Lehnertz ist freiberufliche Hebamme. Vor vier Jahren musste sie ihren
Traumberuf aufgeben, weil die stark gestiegenen Haftpflichtversicherungsbeiträge
für die alleinerziehende Mutter nicht mehr tragbar waren. Keine Hausgeburten
mehr zu begleiten, war für Anja ein großer Verlust und nur noch in der Klinik zu
arbeiten, keine Alternative. Mitten im Prozess der beruflichen Neuorientierung,
brennt ihr Haus ab und macht sie und ihre fünf Kinder obdachlos. “Mensch Leute”
hat Anja mehr als zwei Jahre lang begleitet, war hautnah dabei als sie erst
ihren Beruf aufgeben und schließlich, durch den Hausbrand, ihre Heimat Trier
verlassen musste. Ihr Freund Jürgen nimmt sie, die Kinder und Haustiere bei sich
auf.

Zwei Jahre später besucht das Drehteam Anja erneut, will wissen wie ihr
Neubeginn im baden-württembergischen Waldbronn geglückt ist. Anja und ihre
Kinder stranden mehr, als dass sie landen. Das Haus ihres Partners Jürgen ist
viel zu klein für die Patchwork-Großfamilie. Wo früher Jürgen mit seinem Sohn
lebte, kommen Anja und ihre fünf Kinder noch dazu.

Die angrenzende Scheune des alten Fachwerkhauses soll ausgebaut werden. Die
Kinder müssen sich im neuen Umfeld, in der Patchwork-Familie und in der Enge
behaupten. Das fällt besonders ihren älteren Töchtern Charlotte und Florentine
schwer.

Anja will und muss sich auch beruflich neu aufstellen. Gelingt es ihr, alle
diese Herausforderungen zu meistern oder wird es sie zurück nach Trier ziehen,
wenn ihr altes Haus wiederaufgebaut ist? Doch dann wird sie auch noch schwanger.
Kind Nummer sechs ist unterwegs und sie alle leben noch mitten auf der
Baustelle.

Mittwoch, 15. Januar 2020 (Woche 3)/09.01.2020

11.15 h: Nachgeliefertes Erstsendedatum beachten!

11.15 Planet Wissen

Intersexualität: Was bestimmt unser Geschlecht Erstsendung: 27.02.2019 in
SWR/SR

Donnerstag, 16. Januar 2020 (Woche 3)/09.01.2020

20.15 h für SR: Zusatz “Extra” im Sendetitel beachten!

20.15 SR: SAAR3 extra

Schlösser und Burgen – eine Zeitreise durch das Saarland

22.45 Kunscht! Kultur im Südwesten

Moderation: Ariane Binder

Unterhaltung mit Haltung – die Schauspielerin und Kabarettistin Maren Kroymann
erhält die Carl-Zuckmayer-Medaille 2020.

“Lindenberg! Mach dein Ding!” – ein Film über die wilden Anfänge des
bedeutendsten Rockmusikers Deutschlands – jetzt im Kino.

Er bringt die Sonne ins Museum und Wasserfälle nach New York: Olafur Eliasson
verzaubert das Publikum mit seinen poetischen Werken – jetzt im Kunsthaus Zürich
zu erleben.

Tanzen wie ein König – Tanzlegende Egon Madsen mit “EGON king MADSEN lear” –
eine Uraufführung im Theaterhaus Stuttgart.

Theater für alle – “Istanbul” oder “Ellbogen” etwa – mit der Kieler
“Tatort”-Kommissarin Almila Bagriacik – das Nationaltheater Mannheim setzt
verstärkt auf Diversität.

“Kulturtipps”

04.05 h für SR: Zusatz “Extra” im Sendetitel beachten!

04.05 SR: SAAR3 extra (WH) Schlösser und Burgen – eine Zeitreise durch das
Saarland

Sonntag, 19. Januar 2020 (Woche 4)/09.01.2020

18.45 RP: Landesart

Die Sonderausstellung nutzt den literarischen Zugang, um die komplexe und
faszinierende Entwicklung des medizinischen Fortschritts in fesselnder Weise zu
vermitteln. Sie spannt den Bogen vom Altertum bis zur Gegenwart: “Landesart”
durfte die Vorbereitungen zu dieser großen Schau begleiten, war dabei, als
wertvolle Leihgaben aus Bamberg und Florenz im Museum eingetroffen sind und hat
deren Weg bis in die Vitrine verfolgt – unter ständiger Beobachtung der Kuriere
und Restauratoren, damit die Objekte unversehrt ankommen. Ein spannender Blick
hinter die Kulissen einer großen Ausstellung, die ein unglaublich großen Aufwand
in der Vorbereitung bedeutet.

Dr. Alexander Schubert leitet seit gut fünf Jahren das Historische Museum der
Pfalz in Speyer. In dieser Zeit hat der gebürtige Franke viele Erfolge verbucht.
Rund 200.000 Besucher zählt das Haus im Jahr. Bezogen auf die Größe der Stadt
mit nur 50.000 Einwohnern, dürfte diese Zahl in Deutschland einzigartig sein.
Teil seines Erfolgsrezeptes sind Sonderausstellungen.

In der Auswahl der Themen dockt er häufig an die Populärkultur an: Derzeit läuft
mit “Medicus – Die Macht des Wissens” eine Ausstellung, die sehr gut läuft. Das
ist kein Wunder, denn der gleichnamige Roman verkaufte sich über acht Millionen
Mal. Und Schubert geht ungewöhnliche Kooperationen ein: Zum Bespiel mit dem
Cineplex-Kino in Neustadt an der Weinstraße. Dort läuft der Film “Der Medicus”
während der Ausstellungszeit.

Theo Plath, ein junges Ausnahmetalent, das kürzlich im hr-Sinfonieorchester als
Solofagottist begonnen hat, erzählt von seinen musikalischen Anfängen,
Badezimmerkonzerten und wieso sein Leben genau so gut ist, wie es gerade ist.
Während der Aufnahmen für sein Album, welches dieses Jahr erscheint, durfte der
SWR mithören, staunen und so mehr über den Musiker erfahren.

“Landesart”-Moderatorin Patricia Küll besucht den Künstler Johannes Gehrke im
Wildenburger Land, dem nördlichsten Zipfel Rheinland-Pfalz. In seiner Werkstatt
hat er über 30 Jahre an seinem Lebenswerk gearbeitet: “Operation Edelstein”
lautet der Titel des Werkkomplexes. Jedes Detail ist unendlich mühevoll
ausgesucht und verarbeitet, handgemalt und geklebt. Daraus entstanden ist ein
großer, beweglicher und elektrischer Schrein mit einer einzigartigen Welt. Der
Höhepunkt seiner großartigen Werke, die durch ihren nicht-digitalen Charakter
fesseln und keiner zeitgenössischen Strömung der Bildenden Kunst entsprechen.
Patricia Küll geht den Werken und dem Künstler auf den Grund und taucht in einen
anderen Kosmos ein.

Die deutsche Schauspielerin und Kabarettistin Maren Kroymann wird für ihre
Verdienste um die deutsche Sprache und um das künstlerische Wort mit der
Carl-Zuckmayer-Medaille 2020 ausgezeichnet. Ministerpräsidentin Malu Dreyer wird
die bundesweit beachtete Auszeichnung im Rahmen eines Festaktes am 18. Januar
2020 im Mainzer Staatstheater verleihen. “Landesart” zeigt Maren Kroymann auch
hinter den Kulissen ihrer Show im Tipi am Bundeskanzleramt – dorthin hat
“Landesart” eine Reise in ihre Jugend unternommen. Denn im Mittelpunkt stehen
die 60er-Jahre.

Samstag, 25. Januar 2020 (Woche 5)/09.01.2020

18.45 BW+RP: Stadt – Land – Quiz

Das Städteduell im Südwesten

“Stadt – Land – Quiz”-Moderator Jens Hübschen lädt zu einem ganz speziellen
Schönheitswettbewerb ein: Ein Quiz rund ums Thema Schönheit. Auf seinem
Quiz-Tablet hat er jede Menge Fragen zu Schönheitsidealen im Wandel der Zeit und
zu Schönheitsmythen. Fanden die ersten Miss-Wahlen in der DDR tatsächlich erst
1986 statt und gilt es in Indien wirklich als Kompliment, einer schönen Frau zu
sagen, sie gehe wie ein Elefant? Wer kann beim Thema Schönheit mehr punkten:
Schönau im Odenwald oder Schönenberg-Kübelberg in der Westpfalz?

Sonntag, 26. Januar 2020 (Woche 5)/09.01.2020

17.15 Närrische Wochen im Südwesten

Meenzer Konfetti Erstsendung: 20.01.2015 in SWR/SR

Mainz ist eine Hochburg der rheinischen Fastnacht: Ob Kokolores oder politischer
Vortrag, in der rheinland-pfälzischen Hauptstadt laufen die Rednerinnen und
Redner alljährlich zu großer Form auf. Das SWR Fernsehen zeigt Höhepunkte aus
Mainzer Büttenreden und närrischen Auftritten, aus der Fernsehsitzung “Mainz
bleibt Mainz” und aus der Sitzung der “Mombacher Bohnebeitel”.

20.15 Närrische Wochen im Südwesten

Fastnachtshöhepunkte 2019 Folge 1/2

Eine unterhaltsame Rückschau auf die Höhepunkte der Saalfastnacht 2019 im
Südwesten. Badisch, Meenzerisch, Pfälzisch, Saarländisch und Schwäbisch sind im
närrischen Geiste vereint. Die besten Büttenreden, Gesangsdarbietungen und
Balletteinlagen aus den Sitzungen “Schwäbische Fasnet Donzdorf” mit Elfriede
Schäuffele, den Mombacher Bohnebeiteln mit Vanessa Backes und Gerd Brömser,
sowie die Narrenschau Saarbrücken mit Annegret Kramp-Karrenbauer als Putzfrau
sorgen für närrischen Frohsinn.

Montag, 27. Januar 2020 (Woche 5)/09.01.2020

Tagestipp

18.15 BW+RP: MENSCH LEUTE Apothekerin in Uniform Alexa tauscht Kittel gegen
Kampfanzug

Alexa Schnölzer hat einen krisensicheren Job. Die junge Pharmazeutin arbeitet in
einer der beiden Apotheken ihres Vaters. Irgendwann soll sie die
Geschäftsführung übernehmen. Doch das Rentendasein ist für den 74-Jährigen noch
kein Thema, solange es ihm Spaß macht, wird er weitermachen. Seine Tochter sieht
darin die Chance etwas Neues zu probieren. Alexa hat sich als Reservistin auf
Zeit bei der Bundeswehr verpflichtet. Sie will probeweise 10 Monate Dienst fürs
Vaterland leisten und anschließend entscheiden, wie es weitergeht. “Vielleicht
will sie denen daheim beweisen, was Ungeahntes in ihr steckt?”, ahnt ihr Vater.

Auch bei der Armee herrscht vielbesagter Fachkräftemangel, Apothekerinnen werden
dringend gesucht. Alexa Schnölzer hat keine Ahnung, was sie erwartet. Und wagt
es trotzdem. Wie jede*r Soldat*in muss sie lernen, im Ernstfall zu töten, sich
im Gefecht zu bewähren und als Springerin quer durch Deutschland zu
unterstützen. Dabei lernt sie ihre körperlichen Grenzen und die Bundeswehr von
allen Seiten kennen: In Berlin den militärischen Alltag im Lager einer
Krankenhausapotheke, an der Nordsee sammelt sie spannende Eindrücke auf einem
Kriegsschiff, das als schwimmendes Lazarett im Mittelmeer Migrant*innen rettet.
Vielleicht Alexas zukünftiger Arbeitsplatz?

Zuhause spürt ihr Vater, wie sehr er seine Tochter als Kollegin und Freundin
vermisst. Ob sie je in den elterlichen Betrieb heimkehrt, bezweifelt er
zusehends. Kommt Alexa zurück oder findet sie ihr Glück im neuen Beruf als
Apothekerin in Uniform?

Mittwoch, 29. Januar 2020 (Woche 5)/09.01.2020

18.15 BW+RP: made in Südwest

Eine Brille für Elton John – Hoffman Natural Eyewear

Elton John, Oprah Winfrey oder der Dalai Lama haben eines gemeinsam. Und das
sitzt auf ihrer Nase. Sie alle tragen Hornbrillen aus dem 700-Personen-Dörfchen
Baar in der Eifel. Die handgefertigten Brillengestelle von “Hoffmann Natural
Eyewear” sind weltweit angesagt. Dabei hatte die Firma, als Jutta Kahlbetzer und
Wolfgang Thelen sie vor 20 Jahren übernahmen, gerade mal zehn Mitarbeitende.
Inzwischen sind es 200, verteilt über verschiedene kleine Standorte rund um die
Nürburg. Das Material für die Hornbrillen stammt von indischen Wasserbüffeln.
Wenn die Arbeitstiere verenden, werden die Hörner gesammelt und zu Platten
gepresst – und ermöglichen so den Bauern eine zusätzliche Einnahmequelle. In der
Eifel werden sie dann zu exklusiven Brillen verarbeitet – nach den Entwürfen von
Jutta Kahlbetzer. Dabei können die Kunden zwischen 2.000 Formen und 500
Farbtönen wählen. Außer in den beiden eigenen Shops in München und auf dem
Berliner Ku–damm verkauft “Hoffmann Natural Eyewear” Brillen in 59 Ländern der
Welt. Doch ein Logo sucht man vergeblich – Understatement ist das Motto, das zum
Beispiel auch deutsche Stars wie der Schauspieler Jürgen Vogel zu schätzen
wissen. Ganz anders bei den Luxusbrillen, die die Eifeler in Lizenz für die
Edelmarke Maybach herstellen: Die sparen nicht an auffälligen Details und stehen
vor allem bei Rappern und Scheichs aus den Emiraten hoch im Kurs. Doch in der
Produktpalette von “Hoffmann Natural Eyewear” finden sich auch Kinderbrillen
oder Brillen für Frühchen.

Tagestipp

21.00 Dorf sucht Doc Anke Mennikheims langer Weg zur eigenen Praxis

“Dorf sucht Doc” ist eine Langzeitbeobachtung über die nervenaufreibende Suche
nach einer eigenen Landarztpraxis. Der SWR ist hautnah am Geschehen, erlebt die
emotionalen Höhen und Tiefen einer Ärztin auf dem Weg zur eigenen Niederlassung.

“Wir haben etliche Anzeigen geschaltet, und kein einziger Bewerber hat sich
gemeldet”, so schildert ein Bürgermeister seine Erfahrungen bei der Suche nach
einem Nachfolger für die Arztpraxis in seinem Dorf. Die Lage auf dem Land spitzt
sich mittlerweile dramatisch zu. Zahlreiche Landärzte haben schon längst das
Rentenalter erreicht und suchen dringend eine*n Nachfolger*in. Bereits über 70
Prozent der Hausärzte sind weit über 50 Jahre alt. Dennoch gibt es junge
Ärztinnen und Ärzte, die gerne aufs Land wollen. Aber auch hier scheitern
Praxisübernahmen häufig. Wie kann das sein? Über zwei Jahre hat der SWR Anke
Menikheim bei der Suche nach einer Praxis begleitet und sind dabei auf viele
unerwartete Hindernisse gestoßen.

Anke Menikheim ist Fachärztin für Anästhesie und hat bereits viele Jahre in
einer Klinik gearbeitet. Um Beruf und Familie besser unter einen Hut zu
bekommen, hat sie sich entschlossen, Landärztin zu werden. Sie lebt mit ihrer
Familie in Rudersberg, in der Nähe von Schorndorf in Baden-Württemberg. Drei
Dörfer im näheren und weiteren Umfeld hat Anke Menikheim besucht – in der
Hoffnung auf eine Praxisübernahme: Eschach, Bittenfeld und Adelberg.

In allen drei Dörfern wird sie mit großen Hoffnungen erwartet. Sie entscheidet
sich zunächst für Bittenfeld, aber dann kommt doch alles ganz anders als
geplant. Auf dem langen Weg zur eigenen Praxis erlebt Anke Menikheim etliche
Überraschungen und manche Enttäuschungen: “Ich bin schon sehr naiv an die ganze
Sache herangegangen. Ich musste wirklich lernen, dass nicht jedes Dorf einen Doc
sucht, dass es unheimliche Schwierigkeiten in der Verhandlung geben kann, dass
es eine teure Angelegenheit ist.”

Donnerstag, 30. Januar 2020 (Woche 5)/09.01.2020

Tagestipp

21.00 Mein Zuhause hat vier Räder Im Wohnmobil durch Europa Folge 1/3

Da sind die “Greenhorns” Herbert und Hilde Kiegeland, 70 und 65 Jahre alt. Die
beiden träumen vom freien Leben per Wohnmobil, sind aber noch nie damit
gefahren. Der SWR begleitet sie bei der schwierigen Suche nach dem passenden
“Womo” und dann auf ihrer ersten Tour mit einem Mietfahrzeug zu den
oberitalienischen Seen. Alles ist neu für sie: vom Fahren auf der Autobahn mit
dem ungewohnt großen Gefährt, bis zum Entsorgen von Abwasser und Campingtoilette
– jeder Handgriff will überlegt sein. Immer am Vergleichen der Fahrzeuge auf den
Campingplätzen stellt sich die Frage: Finden sie eines, das sie sich wohl kaufen
wollen?

Die “digitalen Nomaden” Nima und Steve (42 und 38) dagegen sind seit Jahren
unterwegs. Sie leben und arbeiten im selbstausgebauten LKW, sie als Texterin und
Coach, er als Softwareentwickler für Kletterparks. Der Sender trifft sie beim
Überwintern in Süd-Griechenland und ein halbes Jahr später in den
nordgriechischen Bergen. In ihrem Blog informieren sie über die
Lebenshaltungskosten. Ist dies Leben für sie von Dauer, oder werden sie es
irgendwann ändern?

Patrick und Verena aus dem schwäbischen Allgäu waren schon mehrere Jahre mit dem
selbstausgebauten LKW in Afrika. Da wurden sie überfallen. Doch das Trauma
scheint überwunden, jetzt geht es wieder nach Afrika. Die Zuschauerinnen und
Zuschauer sind dabei beim Abschied von den Großeltern in Leutkirch und auf den
letzten 300 km vor der Fähre nach Algeciras. Wird das was mit ihren Plänen vom
Bücherschreiben und Vorträge halten über Afrika als Globetrotter, immer am
Strand in der Sonne, wo andere Leute Urlaub machen?

Der alterfahrende Reiseleiter Siggi Wagner, 76, aus dem schwäbischen Biberach
hat vor Jahrzehnten die “geführte Wohnmobiltour” erfunden. Als es noch kein
Internet, kein Handy und kein Navi gab, war ein durchgeplantes Roadbook für eine
Reise durch Länder wie Marokko ein gefragter Service. Heute führt Siggi eine
kleine Gruppe von älter gewordenen Wohnmobilfans durch seine Heimat
Oberschwaben. Hier kann er ihnen, die früher ferne Länder bereisten, ganz
komfortabel die Highlights seiner Heimat zeigen. Kommt das an?

Der ehemalige Fußballtrainer Giacomo Belardi, 70, ist gebürtiger Römer und in
Augsburg aufgewachsen. Früher aktiver Geschäftsmann, führt er heute nach seiner
Verrentung die wohl größte Gruppe von Womo-Fans durch seine Heimat Italien:
Rentnerinnen und Rentner, die von einem Urlaub in den anderen unterwegs sind.
Die Anschaffung ihrer teuren Reisemobile liegt zwischen 80.000 und 120.000 Euro.
Das muss schließlich ausgenutzt werden.

Freitag, 31. Januar 2020 (Woche 5)/09.01.2020

18.15 BW+RP: Fahr mal hin

Total geerdet – Die Pfalz rund um Eisenberg

Eine weite und offene Landschaft mit herrlichen Aussichten: So könnte man die
Pfalz rund um das kleine Städtchen Eisenberg beschreiben. Aber ihr wahres
Gesicht zeigt sich erst, wenn man den Blick auch nach unten richtet.
Jahrhundertelang hat hier nämlich der Ton die Musik gemacht. Vor 70 Jahren gab
es noch Dutzende Tongruben hier – und 900 Bergleute förderten unter Tage. Die
ganze Gegend lebte vom Tonabbau.

Raimund Hoffmann kann sich genau an diese Zeit erinnern. Die Grube Riegelstein
war sein riesiger Spielplatz – und es gab für ihn nicht Schöneres, als seinem
Onkel das Essen zu bringen, die Maschinen zu bewundern und im Grubenweiher zu
baden. Kindheitserinnerungen. Heute ist die “Erdekaut” ein
Landschaftsschutzgebiet und mit seltenen Tieren und Pflanzen.

Pflanzen sind genau das Ding von Hannah und Jessy Loranger. Die Biologinnen
verwandeln gerade eine ehemalige Streuobstwiese in einen Waldgarten, basierend
auf den Prinzipien der Permakultur. Nachhaltig und naturnah – aber auch auf die
menschlichen Bedürfnisse abgestimmt. Die beiden leben erst seit kurzem in der
Pfalz, in einem Wohnprojekt, dass es schon zwar schon seit den 80er-Jahren gibt,
das man heutzutage aber als modern bezeichnen könnte: die alte Papierfabrik in
Ebertsheim. Fast 60 Menschen leben heute auf dem alten Fabrikgelände, junge und
alte, Hartz IV-Empfänger*innen und Großunternehmer*innen.

Klaus Stahl war von der ersten Stunde mit dabei und hat zusammen mit seinen
Mitkämpfer*innen die alte Fabrik um- und aufgebaut. Dabei hat es natürlich gut
gepasst, dass er selbst Schreinermeister ist. In seiner Schreinerei verarbeitet
er ausschließlich einheimische Hölzer und die heutige Wegwerfkultur in der
Möbelbranche ist ihm zutiefst zuwider. Er fertigt hochwertige Möbel, die auch
nach Jahrzehnten nicht aus dem Leim gehen.

Nicht Holz, sondern Eisen hat der Stadt Eisenberg ihren Namen gegeben – und die
Eisengießerei hat hier bis heute eine große Tradition. Reiner Heilmann ist hier
geboren und auch bei ihm geht es heiß zu: Aber immer nur dann, wenn er seinen
Backofen anschmeißt. Der Vollkornbäcker ist gelernter Landwirt und hat das Korn,
das er für seine Brote, Brötchen und Kuchen verarbeitet, vor kurzem noch selbst
angebaut und geerntet. Selbständig zu sein, das war ihm schon seit seiner Jugend
wichtig.

Weißwurst-Europameister Christian Speeter aus Hettenleidelheim hat die Metzgerei
vor mehr als 20 Jahren von seinem Vater übernommen und führt sie nun schon in
dritter Generation. Neben der Metzgerei hat er sich als zweites Standbein einen
Catering-Service aufgebaut und hofft, dass seine Söhne das Geschäft irgendwann
übernehmen werden und die Metzger-Tradition weiterführen.

Ein paar Kilometer entfernt in Neuleiningen lebt einer, der sich auch alten
Werten und Traditionen verbunden fühlt: Ortsbürgermeister Franz Adam. Ehe die
“Burgschänke” zu einer Eventlocation verkommt, führe ich sie lieber selbst
weiter, hat er sich gedacht – und hat nicht nur die Traditionsgaststätte,
sondern auch die Speisekarte sowie das gesamte Personal übernommen. Seit fast
500 Jahren wird in der Burgschänke schon gegessen und getrunken, und dank Franz
Adam wird das auch so bleiben. Ein Musterbeispiel an Kontinuität. Das gibt man
so leicht nicht auf, wenn man aus diesem Teil der Pfalz stammt. Dort wo die
Menschen das Gute bewahren – und nicht die Bodenhaftung verlieren.

22.00 Nachtcafé

Die SWR Talkshow Gäste bei Michael Steinbrecher Die lieben Verwandten – Nest
oder Pest?

Die hinterlistige Tante, der fürsorgliche Cousin oder die aufdringliche Nichte –
zu den Verwandten sieht das eigene Verhältnis oft ganz unterschiedlich aus.
Dieses kann harmonisch sein: Wie Pech und Schwefel hält die Familie zusammen,
greift sich gegenseitig unter die Arme und unterstützt sich bei Problemen wie
finanziellen Sorgen, Todesfällen und Schicksalsschlägen.

Doch nicht nur Zusammenhalt und Geborgenheit können verwandtschaftliche
Konstellationen bestimmen: Was, wenn die eigene Ehe auseinandergeht, weil sich
die Partnerin in ihren Schwager verliebt? Oder, weil die Mutter nicht mit ihrer
neuen Schwiegertochter auskommt? Ganz klassisch können auch Diskussionen um das
Erbe eigentlich harmonische Beziehungen zerstören, Familienmitglieder
auseinanderreißen oder sogar tragisch im Mord enden.

Manch Familienunternehmen gründet auf der Überzeugung, dass man sich nur unter
Verwandten vertrauen kann. Doch nirgends wird so erbittert gestritten wie in
Familien. Geschwister bekämpfen sich bis aufs Blut, Enkel brechen den Kontakt zu
ihren Großeltern ab. Der ein oder andere findet sich plötzlich in der Rolle des
schwarzen Schafs wieder. Für viele gehen Familienzusammenhalt und
Blutsverwandtschaft über alles, sie verspüren eine moralische Verpflichtung, mit
allen auskommen zu müssen. Aber ist Blut tatsächlich dicker als Wasser? Wann ist
es vielleicht doch besser, sich zu distanzieren? Und wie behält man die Ruhe bei
nervigen Verwandten?

Samstag, 01. Februar 2020 (Woche 6)/09.01.2020

18.05 RP: Hierzuland

Auf dem Stiel in Oberhausen Erstsendung: 19.01.2020 in SWR RP

Oberhausen trug früher den Namen “Husen” und wurde in der Merowingerzeit
gegründet. Das Dorf liegt an der Nahe und gehört zur Verbandsgemeinde Rüdesheim.
In dem kleinen Weinbauort leben rund 370 Menschen. Apropos Wein: Aus Oberhausen
stammt die 2017 gewählte Deutsche Weinkönigin Katharina Staab. Die Straße “Auf
dem Stiel” ist alles andere als eine gewöhnliche Dorfstraße. Schon bei einem
Spaziergang fallen bunt bemalte Laternenpfeiler, Holzskulpturen oder
Drechselarbeiten ins Auge. Hinter den Hauswänden gibt–s noch mehr zu entdecken,
denn in der Straße leben ungewöhnlich viele kreative Köpfe. Sie alle haben sich
sogar zu einer Kunstgruppe formiert. Die Gruppe “Stielleben” verwandelt die
Straße “Auf dem Stiel” regelmäßig in eine Freilichtgalerie.

18.15 RP: Land – Liebe – Luft

Der Apfel-Guru Erstsendung: 11.05.2017 in SWR RP

Hans Pfeffer ist Apfelbauer aus Leidenschaft und Idealismus. Mit seinem Hof hat
er sich einen Traum verwirklicht. Der Bio-Obstbauer besitzt hunderte Apfelbäume
auf Streuobstwiesen. Aus dem Obst macht er vor allem Saft, aber auch Cidre und
Secco.

Sein Hof ist “die Bannmühle”. Eine wunderschön gelegene alte Mühle in Odernheim,
ein riesiges Areal mit alten Gebäuden, ein echtes Juwel direkt am Glan. Die
Bannmühle ist mehr als ein Bauernhof. Es ist eine Lebensgemeinschaft von
Menschen, die aufs Land gezogen sind und ein anderes Lebenskonzept im Kopf
haben. Auf dem Hof tummeln sich junge Leute, Lehrlinge, Ausländer*innen, die ein
freiwilliges ökologisches Jahr ableisten und angestellte Landwirte. In der
Gemeinschaft ist immer viel los.

Hans Pfeffer hat die Bannmühle in den 1980er-Jahren gekauft und sie mit Freunden
und seiner damaligen Frau bezogen. Die Ehe scheiterte. Mittlerweile lebt er mit
seiner Frau Angela zusammen, die auf dem Hof eine psychotherapeutische Praxis
betreibt. In der Ehe kriselt es. Für Hans Pfeffer wird das ein bewegtes Jahr
werden.

18.45 BW+RP: Stadt – Land – Quiz

Das Städteduell im Südwesten Erstsendung: 23.03.2019 in SWR

Heute gibt–s was auf die Ohren bei “Stadt – Land – Quiz”: Wo kennen sich die
Menschen besser aus beim Thema Rock und Pop? Fragen dazu stellt Jens Hübschen
den Menschen in Winnweiler, der Heimat von Mark Forster, und in Böbingen, der
Heimat von Cro (dem Sänger mit der Pandamaske). Wo wohnen die wahren
Musikkenner*innen? In Winnweiler am Donnersberg oder in Böbingen im Ostalbkreis?

Sonntag, 02. Februar 2020 (Woche 6)/09.01.2020

12.15 Mein Zuhause hat vier Räder (WH von DO) Im Wohnmobil durch Europa
Erstsendung: 30.01.2020 in SWR/SR Folge 1/3

Da sind die “Greenhorns” Herbert und Hilde Kiegeland, 70 und 65 Jahre alt. Die
beiden träumen vom freien Leben per Wohnmobil, sind aber noch nie damit
gefahren. Der SWR begleitet sie bei der schwierigen Suche nach dem passenden
“Womo” und dann auf ihrer ersten Tour mit einem Mietfahrzeug zu den
oberitalienischen Seen. Alles ist neu für sie: vom Fahren auf der Autobahn mit
dem ungewohnt großen Gefährt, bis zum Entsorgen von Abwasser und Campingtoilette
– jeder Handgriff will überlegt sein. Immer am Vergleichen der Fahrzeuge auf den
Campingplätzen stellt sich die Frage: Finden sie eines, das sie sich wohl kaufen
wollen?

Die “digitalen Nomaden” Nima und Steve (42 und 38) dagegen sind seit Jahren
unterwegs. Sie leben und arbeiten im selbstausgebauten LKW, sie als Texterin und
Coach, er als Softwareentwickler für Kletterparks. Der Sender trifft sie beim
Überwintern in Süd-Griechenland und ein halbes Jahr später in den
nordgriechischen Bergen. In ihrem Blog informieren sie über die
Lebenshaltungskosten. Ist dies Leben für sie von Dauer, oder werden sie es
irgendwann ändern?

Patrick und Verena aus dem schwäbischen Allgäu waren schon mehrere Jahre mit dem
selbstausgebauten LKW in Afrika. Da wurden sie überfallen. Doch das Trauma
scheint überwunden, jetzt geht es wieder nach Afrika. Die Zuschauerinnen und
Zuschauer sind dabei beim Abschied von den Großeltern in Leutkirch und auf den
letzten 300 km vor der Fähre nach Algeciras. Wird das was mit ihren Plänen vom
Bücherschreiben und Vorträge halten über Afrika als Globetrotter, immer am
Strand in der Sonne, wo andere Leute Urlaub machen?

Der alterfahrende Reiseleiter Siggi Wagner, 76, aus dem schwäbischen Biberach
hat vor Jahrzehnten die “geführte Wohnmobiltour” erfunden. Als es noch kein
Internet, kein Handy und kein Navi gab, war ein durchgeplantes Roadbook für eine
Reise durch Länder wie Marokko ein gefragter Service. Heute führt Siggi eine
kleine Gruppe von älter gewordenen Wohnmobilfans durch seine Heimat
Oberschwaben. Hier kann er ihnen, die früher ferne Länder bereisten, ganz
komfortabel die Highlights seiner Heimat zeigen. Kommt das an?

Der ehemalige Fußballtrainer Giacomo Belardi, 70, ist gebürtiger Römer und in
Augsburg aufgewachsen. Früher aktiver Geschäftsmann, führt er heute nach seiner
Verrentung die wohl größte Gruppe von Womo-Fans durch seine Heimat Italien:
Rentnerinnen und Rentner, die von einem Urlaub in den anderen unterwegs sind.
Die Anschaffung ihrer teuren Reisemobile liegt zwischen 80.000 und 120.000 Euro.
Das muss schließlich ausgenutzt werden.

20.15 Närrische Wochen im Südwesten

Fastnachtshöhepunkte 2019 Folge 2/2

Eine unterhaltsame Rückschau auf die Höhepunkte der Saalfastnacht 2019 im
Südwesten. Badisch, Meenzerisch, Pfälzisch, Saarländisch und Schwäbisch sind im
närrischen Geiste vereint.

Die besten Büttenreden, Gesangsdarbietungen und Balletteinlagen aus den
Sitzungen der “Narrenschau Saarbrücken” mit Dönerverkäufer Murat, der
“Konstanzer Fastnacht” aus dem Konzil mit Norbert Heizmann und Claudia
Zähringer, “Alleh Hopp Saarbrücken” mit Willi Jost und die Badisch-Pfälzische
Fastnacht Frankenthal mit Heike Hofer sowie “Ted Louis der Zauberer” sorgen für
närrischen Frohsinn.

Donnerstag, 06. Februar 2020 (Woche 6)/09.01.2020

21.00 Mein Zuhause hat vier Räder

Im Wohnmobil durch Europa Folge 2/3

Da sind die “Greenhorns” Herbert und Hilde Kiegeland, 70 und 65 Jahre alt. Die
beiden träumen vom freien Leben per Wohnmobil, sind aber noch nie damit
gefahren. Der SWR begleitet sie bei der schwierigen Suche nach dem passenden
“Womo” und dann auf ihrer ersten Tour mit einem Mietfahrzeug zu den
oberitalienischen Seen. Alles ist neu für sie: vom Fahren auf der Autobahn mit
dem ungewohnt großen Gefährt, bis zum Entsorgen von Abwasser und Campingtoilette
– jeder Handgriff will überlegt sein. Immer am Vergleichen der Fahrzeuge auf den
Campingplätzen stellt sich die Frage: Finden sie eines, das sie sich wohl kaufen
wollen?

Die “digitalen Nomaden” Nima und Steve (42 und 38) dagegen sind seit Jahren
unterwegs. Sie leben und arbeiten im selbstausgebauten LKW, sie als Texterin und
Coach, er als Softwareentwickler für Kletterparks. Der Sender trifft sie beim
Überwintern in Süd-Griechenland und ein halbes Jahr später in den
nordgriechischen Bergen. In ihrem Blog informieren sie über die
Lebenshaltungskosten. Ist dies Leben für sie von Dauer, oder werden sie es
irgendwann ändern?

Patrick und Verena aus dem schwäbischen Allgäu waren schon mehrere Jahre mit dem
selbstausgebauten LKW in Afrika. Da wurden sie überfallen. Doch das Trauma
scheint überwunden, jetzt geht es wieder nach Afrika. Die Zuschauerinnen und
Zuschauer sind dabei beim Abschied von den Großeltern in Leutkirch und auf den
letzten 300 km vor der Fähre nach Algeciras. Wird das was mit ihren Plänen vom
Bücherschreiben und Vorträge halten über Afrika als Globetrotter, immer am
Strand in der Sonne, wo andere Leute Urlaub machen?

Der alterfahrende Reiseleiter Siggi Wagner, 76, aus dem schwäbischen Biberach
hat vor Jahrzehnten die “geführte Wohnmobiltour” erfunden. Als es noch kein
Internet, kein Handy und kein Navi gab, war ein durchgeplantes Roadbook für eine
Reise durch Länder wie Marokko ein gefragter Service. Heute führt Siggi eine
kleine Gruppe von älter gewordenen Wohnmobilfans durch seine Heimat
Oberschwaben. Hier kann er ihnen, die früher ferne Länder bereisten, ganz
komfortabel die Highlights seiner Heimat zeigen. Kommt das an?

Der ehemalige Fußballtrainer Giacomo Belardi, 70, ist gebürtiger Römer und in
Augsburg aufgewachsen. Früher aktiver Geschäftsmann, führt er heute nach seiner
Verrentung die wohl größte Gruppe von Womo-Fans durch seine Heimat Italien:
Rentnerinnen und Rentner, die von einem Urlaub in den anderen unterwegs sind.
Die Anschaffung ihrer teuren Reisemobile liegt zwischen 80.000 und 120.000 Euro.
Das muss schließlich ausgenutzt werden.

Freitag, 07. Februar 2020 (Woche 6)/09.01.2020

00.00 h: Geänderten Beitrag beachten!

00.00 (VPS 23.59) Nachtcafé – Das Beste Essen, Trinken, Rauchen – wie
schädlich ist Genuss? Erstsendung: 02.02.2007 in SWR/SR

Max Tidof, Sabine Bätzing MdB, Gerd Käfer, Tü!Tü! (Brigitte Kälin), Hubert
Grönert, Dr. Francoise Wilhelmi de Toledo, Bernd Siefert (Bar)

Donnerstag, 13. Februar 2020 (Woche 7)/09.01.2020

21.00 Mein Zuhause hat vier Räder

Im Wohnmobil durch Europa Folge 3/3

Da sind die “Greenhorns” Herbert und Hilde Kiegeland, 70 und 65 Jahre alt. Die
beiden träumen vom freien Leben per Wohnmobil, sind aber noch nie damit
gefahren. Der SWR begleitet sie bei der schwierigen Suche nach dem passenden
“Womo” und dann auf ihrer ersten Tour mit einem Mietfahrzeug zu den
oberitalienischen Seen. Alles ist neu für sie: vom Fahren auf der Autobahn mit
dem ungewohnt großen Gefährt, bis zum Entsorgen von Abwasser und Campingtoilette
– jeder Handgriff will überlegt sein. Immer am Vergleichen der Fahrzeuge auf den
Campingplätzen stellt sich die Frage: Finden sie eines, das sie sich wohl kaufen
wollen?

Die “digitalen Nomaden” Nima und Steve (42 und 38) dagegen sind seit Jahren
unterwegs. Sie leben und arbeiten im selbstausgebauten LKW, sie als Texterin und
Coach, er als Softwareentwickler für Kletterparks. Der Sender trifft sie beim
Überwintern in Süd-Griechenland und ein halbes Jahr später in den
nordgriechischen Bergen. In ihrem Blog informieren sie über die
Lebenshaltungskosten. Ist dies Leben für sie von Dauer, oder werden sie es
irgendwann ändern?

Patrick und Verena aus dem schwäbischen Allgäu waren schon mehrere Jahre mit dem
selbstausgebauten LKW in Afrika. Da wurden sie überfallen. Doch das Trauma
scheint überwunden, jetzt geht es wieder nach Afrika. Die Zuschauerinnen und
Zuschauer sind dabei beim Abschied von den Großeltern in Leutkirch und auf den
letzten 300 km vor der Fähre nach Algeciras. Wird das was mit ihren Plänen vom
Bücherschreiben und Vorträge halten über Afrika als Globetrotter, immer am
Strand in der Sonne, wo andere Leute Urlaub machen?

Der alterfahrende Reiseleiter Siggi Wagner, 76, aus dem schwäbischen Biberach
hat vor Jahrzehnten die “geführte Wohnmobiltour” erfunden. Als es noch kein
Internet, kein Handy und kein Navi gab, war ein durchgeplantes Roadbook für eine
Reise durch Länder wie Marokko ein gefragter Service. Heute führt Siggi eine
kleine Gruppe von älter gewordenen Wohnmobilfans durch seine Heimat
Oberschwaben. Hier kann er ihnen, die früher ferne Länder bereisten, ganz
komfortabel die Highlights seiner Heimat zeigen. Kommt das an?

Der ehemalige Fußballtrainer Giacomo Belardi, 70, ist gebürtiger Römer und in
Augsburg aufgewachsen. Früher aktiver Geschäftsmann, führt er heute nach seiner
Verrentung die wohl größte Gruppe von Womo-Fans durch seine Heimat Italien:
Rentnerinnen und Rentner, die von einem Urlaub in den anderen unterwegs sind.
Die Anschaffung ihrer teuren Reisemobile liegt zwischen 80.000 und 120.000 Euro.
Das muss schließlich ausgenutzt werden.

Pressekontakt: Grit Krüger, Tel 07221/929-22285, grit.krueger@SWR.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/7169/4487800
OTS: SWR – Südwestrundfunk

Original-Content von: SWR – Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 9. Jan 2020. gespeichert unter Fernsehen. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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