Programmhinweise und -änderungen für das SWR Fernsehen von Dienstag, 17. Dezember 2019 (Woche 51) bis Freitag, 31. Januar 2020 (Woche 5)





Dienstag, 17. Dezember 2019 (Woche 51)/16.12.2019

SR: WIS Saar nur: Erstsendedatum beachten!

06.10 SR: Wir im Saarland – Saar nur! (WH von FR) Erstsendung: 16.11.2018 in
SR

03.40 SR: Wir im Saarland – Saar nur! (WH von FR) Erstsendung: 16.11.2018 in
SR

Donnerstag, 19. Dezember 2019 (Woche 51)/16.12.2019

SR: WIS Saar nur: Erstsendedatum beachten!

06.40 SR: Wir im Saarland – Saar nur! (WH von FR) Erstsendung: 16.11.2018 in
SR

Freitag, 20. Dezember 2019 (Woche 51)/16.12.2019

22.00 Nachtcafé

Die SWR Talkshow Gäste bei Michael Steinbrecher Von Hoffnung und Zuversicht –
was wir für andere tun können

Es sind oft gerade die kleinen Taten und Gesten, die große Wirkung zeigen. In
einer Zeit, in der viele nur ihren eigenen Vorteil im Auge haben und Werte wie
Mitgefühl, Rücksichtnahme und Solidarität scheinbar an Bedeutung verlieren, sind
Menschen, die sich für das Gemeinwohl einsetzen, umso wichtiger. Alltagshelden,
die ihren Blick auf andere richten, sich für Schwache einsetzen und für die
Gemeinschaft einstehen. Es sind Menschen, die das Wohl der Gemeinschaft über den
persönlichen Eigennutz stellen. Sei es durch den Einsatz für benachteiligte oder
kranke Kinder, durch Hilfsaktionen für Obdachlose, Patenschaften für einsame
Senioren oder den wöchentlichen Lebensmitteleinkauf für den gebrechlichen
Nachbarn.

Gerade jetzt zur Weihnachtszeit geht bei vielen nicht nur das Herz, sondern auch
der Geldbeutel auf – jährlich werden Milliarden von Euro für den guten Zweck
gespendet. Die Bereitschaft, anderen zu helfen, gibt es aber nicht nur rund um
das Fest der Liebe. 31 Millionen wollen Gutes tun, engagieren sich in
Deutschland freiwillig und sind dafür mehrere Stunden im Monat aktiv. Jeder
Einzelne kann etwas bewirken – und gibt sich dabei auch selbst etwas zurück,
denn helfen macht gesund und glücklich. Das jedenfalls bestätigt eine
Langzeitstudie. Selbstlose Menschen empfinden demnach weniger Stress, werden
seltener depressiv und leben länger als Egoisten.

Was können Menschen tun, damit es in der Gesellschaft menschlicher und gerechter
zugeht? “Von Hoffnung und Zuversicht – was wir für andere tun können” – das
Thema kurz vor Weihnachten im “Nachtcafé”.

Seit sechs Jahren engagiert sich Richy Müller für pflegebedüftige Kinder, ist
Botschafter für “ARCHE Intensiv” und setzt sich für die kleinen Patienten ein.
Schon früh hat sich der Schauspieler stark gemacht für die, die Hilfe brauchen,
ungerecht behandelt werden oder von der Gesellschaft vergessen werden: “Ich
mache das nicht, um etwas zurückzukriegen. Ich gebe gerne, weil ich gerne
schenke und Menschen eine Freude machen möchte.”

Vor vier Jahren verlor Eva Lang ihren Partner, mit dem sie über Jahre das
Interesse für Theater, Kunst und tiefgründige Gespräche teilte. Der Trauer
folgte ein Gefühl der unendlichen Einsamkeit. Statt sich dem Schmerz hinzugeben,
wurde die 80-Jährige aktiv: Seitdem liest sie in Altenheimen Gedichte und
Märchen vor und hilft in der Stuttgarter Vesperkirche bei der Essensausgabe:
“Ich fühle mich gebraucht. Wenn du etwas für andere tust, geht es dir auch
selbst besser.”

“Gerade jetzt im Winter ist die Hilfe für Obdachlose besonders wichtig”, weiß
Klaus Schwertner und kämpft gegen die Armutsspirale. Als Generalsekretär der
Caritas in Wien ist er unermüdlich für Bedürftige im Einsatz und gibt Menschen,
die zwar mitten unter uns, aber am Rande der Gesellschaft leben, ein Stück
Menschlichkeit und Herzenswärme zurück. Der vierfache Vater spürt aber auch, wie
weit in der Gesellschaft die Tür für Hass, Missgunst und Neid geöffnet wurde.

Hohe Anforderungen im Job, Verantwortung für viele Mitarbeiter und die Angst,
dem Druck nicht gewachsen zu sein, führten Thomas Rathmann in die Alkoholsucht.
Lange verheimlichte der Spiegeltrinker seinen Konsum, bis dem gelernten
Fleischer sein Leben komplett entglitt: “Anfangs waren es zwei Flaschen, am
Schluss bis zu zwei Kisten Bier – pro Tag”. Der Weg aus der Sucht war steinig,
Halt gaben ihm dabei seine Frau und der Glaube. Heute gibt er diese Kraft weiter
und unterstützt andere Betroffene.

Alina Flemming-Diekmeyer war gerade mal neun Jahre alt, als bei ihr eine seltene
Immunerkrankung ausbrach. Krankenhausaufenthalte, starke Nebenwirkungen und die
ständige Angst, dass die Medikamente irgendwann nicht mehr wirken, belasteten
ihr weiteres Leben. Mit Mitte 20 kam dann die lang ersehnte Nachricht, dass ein
Stammzellenspender gefunden wurde: “Ich bin schon nervös und freue mich sehr
darauf, bald den Mann kennenzulernen, der so viel auf sich genommen hat, um mein
Leben zu verändern.”

Gerade in einer Zeit, in der jeder erst mal nach seinem eigenen Glück schaut,
hat der Einsatz für andere eine besonders große Bedeutung. Psychologin Prof. Dr.
Pasqualina Perrig-Chiello weiß, welche wichtige Bedeutung Vorbilder für die
Gesellschaft haben und wie unerlässlich gegenseitige Unterstützung ist: “Es
macht glücklich, wenn ich jemandem etwas Gutes tun kann. Es hilft anderen,
gleichzeitig ist es auch selbststiftend”, so die Mit-Initiatorin des
Internationalen Hoffnungsbarometers.

Freitag, 17. Januar 2020 (Woche 3)/16.12.2019

22.00 h: Thema beachten!

22.00 Nachtcafé

Die SWR Talkshow Gäste bei Michael Steinbrecher Menschenhandel – das Geschäft
mit dem Elend Erstsendung: 17.05.2019 Folge 170

Sonntag, 26. Januar 2020 (Woche 5)/16.12.2019

von 20.15 h bis 22.50 h Programmverschiebungen und Änderungen.

20.15 Närrische Wochen im Südwesten

Fastnachtshöhepunkte 2019 Folge 1/2

21.45 (VPS 23.15) BW+RP: Sportschau – Die Bundesliga am Sonntag

21.45 (VPS 23.15) SR: aktuell

21.50 (VPS 23.20) SR: Sportschau – Die Bundesliga am Sonntag

22.05 (VPS 23.35) BW: SWR Sport

22.05 (VPS 23.35) RP: SWR Sport

22.20 (VPS 23.50) SR: sportarena (WH)

22.50 The Guard – Ein Ire sieht schwarz

(The Guard) Spielfilm Irland 2011 Erstsendung: 01.06.2014 in Das Erste Autor:
John Michael McDonagh

Rollen und Darsteller:

Gerry Boyle____Brendan Gleeson Wendell Everett____Don Cheadle Francis
Sheehy-Skeffington____Liam Cunningham Liam O–Leary____David Wilmot Aidan
McBride____Rory Keenan Clive Cornell____Mark Strong Eileen Boyle____Fionnula
Flanagan Aoife O–Carroll____Dominique McElligott Sinead____Sarah Greene
Gabriela McBride____Katarina Cas James McCormick____Declan Mannion
Fotograf____Laurence Kinlan Billy Devaney____Owen Sharpe Doktor
Oleyuwo____Wale Ojo Bartley____David Pearse und andere Kamera: Larry Smith
Musik: Calexio

In der westirischen Provinzregion Connemara scheint die Welt noch in Ordnung.
Der bullige Dorfpolizist Gerry Boyle (Brendan Gleeson) jedenfalls versieht
seinen Dienst mit äußerster Gelassenheit – und hält sich dabei nicht immer ganz
an die Vorschriften: Drogen und leichten Mädchen gegenüber ist der raubeinige
Beamte durchaus nicht abgeneigt. Von einer sanften Seite zeigt er sich nur im
Umgang mit seiner sterbenskranken Mutter (Fionnula Flanagan).

Aber selbst als in seinem Bezirk ein mysteriöser Mord geschieht, verliert Gerry
nichts von seiner stoischen Ruhe. Ganz anders sein eifriger neuer Mitarbeiter
Aidan (Rory Keenan), der sofort einen Serienkiller am Werk wähnt. Tatsächlich
stellt sich aber kurz darauf heraus, dass der Getötete zu einer berüchtigten
Bande internationaler Drogenschmuggler gehörte. Damit tritt ein amerikanischer
Kollege auf den Plan: Der FBI-Agent Wendell Everett (Don Cheadle) ist schon
lange hinter den Männern her und wittert nun seine große Chance. An dessen
“Unterstützung” hat der stoische Gerry allerdings überhaupt kein Interesse. Er
lässt Wendell, einen Schwarzen, durch boshafte Sticheleien seine Ablehnung
spüren. Wendell wiederum gibt sich überheblich, weiß aber nie genau, ob Gerry
wirklich ein rassistischer Provinztrottel ist, oder nur so tut. Bei der übrigen
Landbevölkerung jedenfalls stößt der geschniegelte FBI-Mann nicht zuletzt wegen
seiner Hautfarbe auf eine Mauer des Schweigens. Ohne Gerrys Hilfe kommt er nicht
weiter. Der sieht die Sache noch immer ganz gelassen, stößt nebenbei aber auf
immer neue Spuren und erfährt, dass die

Drogenschmuggler fast alle Polizisten der Region bestochen haben. Gerry und
Wendell sind ganz auf sich allein gestellt – und eine riesige Lieferung Kokains
steht kurz bevor.

Die rabenschwarze Krimikomödie gehörte bei der Berlinale 2011 zu den großen
Publikumslieblingen und erhielt eine “lobende Erwähnung” als “Bester Debütfilm”.
An den Kinokassen avancierte sie zu einem der erfolgreichsten irischen Filme
aller Zeiten. Regisseur John Michael McDonagh übertraf damit sogar den
Kassenerfolg der Gangsterkomödie “Brügge sehen und sterben”, bei der sein Bruder
Martin Regie geführt hatte. Bei den Irischen Film- und Fernsehpreisen wurde “The
Guard – Ein Ire sieht schwarz” unter anderem als Bester Film und für die Beste
Regie ausgezeichnet.

00.20 Nuhr im Ersten

Nur aus Berlin Erstsendung: 23.01.2020 in Das Erste

Donnerstag, 30. Januar 2020 (Woche 5)/16.12.2019

Für SR: 20.15 h: Tieteländerung / – ergänzung

20.15 SR: SAARTHEMA

Schlaflos in Saarbrücken Das Max-Ophüls-Film-Festival 2020

Freitag, 31. Januar 2020 (Woche 5)/16.12.2019

20.15 h: Tieteländerung / – ergänzung

Tagestipp

20.15 Närrische Wochen im Südwesten Schwäbische Fasnet – Höhepunkte aus 25
Jahren

Pressekontakt: Grit Krüger, Tel 07221/929-22285, grit.krueger@SWR.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/7169/4470903
OTS: SWR – Südwestrundfunk

Original-Content von: SWR – Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 16. Dez 2019. gespeichert unter Fernsehen. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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