Preis des MDR-Rundfunkrates 2018 im Rahmen des Kinder-Medien-Festivals „Goldener Spatz“ für das beste Drehbuch geht an „Katzentage“





Sperrfrist: 15.06.2018 17:00
Bitte beachten Sie, dass diese Meldung erst nach Ablauf der
Sperrfrist zur Veröffentlichung freigegeben ist.

Der Autor und Regisseur Jon Frickey aus Hamburg erhält die
Auszeichnung für das Drehbuch zum Animationskurzfilm „Katzentage“.
Der Preis der Jury des MDR-Rundfunkrates für das beste Drehbuch wird
traditionell im Rahmen des Kinder-Medien-Festivals „Goldener Spatz“
verliehen – in diesem Jahr am Freitag, 15. Juni, ab 15 Uhr im Großen
Haus des Erfurter Theaters.

Inhalt: Als der kleine Jiro eines Nachmittags Schnupfen bekommt,
stellt die Ärztin eine unglaubliche Diagnose: Jiro hat
Katzenschnupfen und muss daher eine Katze sein. Während sein Vater
sich mit dem unfassbaren Befund abfindet, hadert Jiro mit seiner
vermeintlich wahren Identität. Haben die Erwachsenen recht? Oder
müsste er nicht eigentlich selbst am besten wissen, wer oder was er
ist?

In der Begründung der Jury des MDR-Rundfunkrates zur Preisvergabe
an Jon Frickey für das beste Drehbuch heißt es:

„Katzentage“ überrascht mit einem skurrilen Grundeinfall und einer
Reihe unerwarteter Wendungen, ist außerordentlich phantasievoll und
dabei beeindruckend verdichtet. Dieser tiefgründige Kurzfilm erzählt
mit spielerischer Leichtigkeit ein existenzielles Problem aus der
kindlichen Lebensrealität. Wer bin ich, wer darf ich sein? Diese
Fragen begleiten uns von klein auf – und nur wir selbst können die
Antwort darauf finden. Obwohl bei der Persönlichkeitsentwicklung
immer auch äußere Faktoren eine Rolle spielen, darf die
Identitätsbildung nicht von Schubladendenken eingeschränkt und
geschwächt werden. Humor und absurde Komik transportieren diese
Botschaft ohne Schwere.

Der Kurzfilm „Katzentage“ hält Kinder und Erwachsene dazu an, das
Thema Identität ernst zu nehmen und Schablonen zu hinterfragen. Du
bist nicht, was andere von dir glauben. Du bist ein einzigartiges,
selbst zu bestimmendes Ich.“

Bereits zum 18. Mal würdigt der MDR-Rundfunkrat in diesem Jahr
Autoren, deren Filme oder Fernsehbeiträge sich in besonderer Weise
den Problemen von Kindern und Jugendlichen widmen und sich dabei der
Förderung des humanistischen Gedankenguts verpflichtet fühlen.

Die deutsch-japanische Produktion von 2018 lief in der
Wettbewerbskategorie „Kurzfilm“.

Die Jury des MDR-Rundfunkrates besteht aus Kai Ostermann
(Rundfunkrat) Thüringen, Christian Schramm (Verwaltungsrat) Sachsen,
Steffi Schikor (Rundfunkrat) Sachsen-Anhalt sowie Antonia
Rothe-Liermann (Drehbuchautorin u.a. Hanni und Nanni“, „ENTE GUT!
Mädchen allein zu Haus“ und „Liliane Susewind“).

Der mit 4.000 Euro dotierte Preis wird durch Spenden der
MDR-Gremien-Mitglieder finanziert. Ausgewählt wurde „Katzentage“ aus
25 Drehbüchern.

Pressekontakt:
MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Horst Saage, Vorsitzender des Rundfunkrates,
Tel.: (0341) 3 00 62 21, E-Mail: rundfunkrat@mdr.de
Internet: www.mdr-rundfunkrat.de
Datenschutzinformationen: www.mdr.de/datenschutzhinweise

Original-Content von: MDR Mitteldeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 15. Jun 2018. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

Rückmeldung hinterlassen

Archiv

Bilder Galerie

Anmelden | Copyright by LayerMedia

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blog Top Liste - by TopBlogs.de