Positive Bilanz 2010 / VPRT-Mitglieder starten optimistisch in das Jahr 2011 / Radio, Fernsehen und Multimedia in Deutschland 2010





Der Verband Privater Rundfunk und Telemedien e. V.
(VPRT) zieht positive Bilanz für das zurückliegende Jahr 2010.

Radio, Fernsehen und Multimedia haben in Deutschland im
zurückliegenden Jahr weiter an Relevanz gewonnen. Fernsehen erreichte
laut AGF pro Tag im Durchschnitt mehr als 70 Prozent der Bevölkerung
und die Zuschauer schalteten im vergangenen Jahr durchschnittlich 223
Minuten täglich ein (2009: 212 Minuten; 2008: 207 Minuten). Radio
erreichte laut ag.ma pro Tag sogar fast 80 Prozent der Bevölkerung,
die Hörer schalteten durchschnittlich 251 Minuten (2009: 241 Minuten;
2008: 243 Minuten) täglich ein. Auch die Nutzung von Online- und
Mobile-Angeboten hat im zurückliegenden Jahr zugenommen, bleibt
allerdings hinter der Radio- und TV-Nutzung zurück.

Diese hohen Akzeptanzwerte in Verbindung mit der konjunkturellen
Erholung spiegeln sich in der positiven Entwicklung der
Brutto-Werbeerlöse 2010 wieder. Nielsen Media Research verzeichnet
für das Gesamtjahr 2010 in der Fernsehwerbung ein Plus von 16,2
Prozent, in der Radiowerbung von 5,2 Prozent und in der
Internetwerbung sogar ein Plus von 34,8 Prozent. Allerdings handelt
es sich bei den von Nielsen erfassten Brutto-Werbeerlösen lediglich
um einen Indikator für den Bruttowerbedruck, bei dem auch
Sondereffekte zur Geltung kommen und der nicht mit den realen
Netto-Werbeerlösen gleichzusetzen ist. Die Netto-Werbeerlöse sowie
die Netto-Umsatzentwicklung in weiteren Segmenten (u. a. Pay-TV und
Teleshopping) werden erst im weiteren Jahresverlauf veröffentlicht.
Der VPRT hatte zuletzt in einer Marktprognose im November 2010 die
erwarteten Netto-Umsätze für das Gesamtjahr 2010 in allen Segmenten
nach oben korrigiert (Radiowerbung: +2,5 % | Fernsehwerbung: +6 % |
Pay-TV: +6 % | Teleshopping +12 %). Im Krisenjahr 2009 lagen die
gesamten Netto-Werbeumsätze im Fernsehen noch bei 3,6 Milliarden Euro
und im Radio bei 678 Millionen Euro, Pay-TV lag bei 1,1 Milliarden
Euro und Teleshopping bei 1,5 Milliarden Euro.

Die privaten Radio-, Fernseh- und Multimedia-Anbieter im VPRT
haben im vergangenen Jahr kontinuierlich in den Ausbau ihrer
Programme und den Aufbau neuer Angebotsformen investiert. So wurden
zahlreiche HDTV-Angebote gestartet, Sender gingen mit
Hybrid-TV-Angeboten (HbbTV) an den Start und Video-on-Demand- und
Webradio-Angebote wurden ausgebaut. Außerdem wurden zahlreiche neue
Radio- und TV-Dienste wie beispielsweise Apps für mobile Geräte,
Tablet-PCs und andere internetfähige Geräte auf den Markt gebracht.
Auch im laufenden Jahr werden erhebliche Investitionen in Programm-
und Produktinnovationen getätigt. VPRT-Präsident Jürgen Doetz sagte
zu den weiteren Marktperspektiven: „Unsere Mitglieder sind mit ihren
Radio-, Fernseh-, Online- und Mobile-Angeboten hervorragend für die
digitale Zukunft gerüstet und unternehmen alle Anstrengungen für mehr
Wachstum und Innovation. Allerdings müssen auch die
Wettbewerbsbedingungen stimmen und die Gesetzgeber müssen unsere
wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leistungen honorieren.
Hierfür wird sich der VPRT auch 2011 einsetzen.“

Pressekontakt:
Pressesprecher
Hartmut Schultz, Hartmut Schultz Kommunikation GmbH,
Tel.: 030/39880-101,
Email: schultz@schultz-kommunikation.de

veröffentlicht von am 17. Jan 2011. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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