Pio Suh wird neuer Geschäftsführer der IPCom GmbH & Co. KG





München, den 01.08.2020 – Per 31. Juli 2020 ist Pio Suh als Geschäftsführer der Patentverwertungsgesellschaft IPCom in Pullach bestellt worden. Der 45-jährige Rechtsanwalt war bereits im Juli 2018 bei IPCom eingestiegen. Die Bestellung zum Geschäftsführer hatte sich aber aufgrund von Restrukturierungsmaßnahmen verzögert. Vor IPCom war Pio Suh bei Qualcomm als Senior Director, QTL Regional Lead verantwortlich für das Patentlizenzprogramm in Europa. Pio Suh ist auf die Durchsetzung und Verwertung von Patentrechten spezialisiert. Er war seit 2007 für das CD/DVD Lizenzprogramm von Philips IP&S (später One-Red) zuständig. Die bisherigen Geschäftsführer Bernhard Frohwitter und Christoph Schoeller haben mit der Neubestellung von Pio Suh ihr Amt als bisherige Geschäftsführer niedergelegt. Pio Suh wird sowohl die bestehenden Lizenzverhandlungen mit potentiellen Lizenznehmern als auch die Rechtsdurchsetzung des Bosch- sowie Hitachi- Portfolios fortführen. Suh: “Als neuer Geschäftsführer der IPCom setze ich auf Fairplay und Kontinuität. Das heißt, IPCom wird weiterhin ihre Technologien im Telekommunikationsbereich unter FRAND-Bedingungen anbieten und zugänglich machen. Gegen Patentverletzer, die jedoch das geistige Eigentum von IPCom missachten, werden wir weiterhin konsequent unsere Patent- bzw. Eigentumsrechte gerichtlich geltend machen. Das sind wir unseren gegenwärtigen Lizenznehmern, die an IPCom faire Lizenzgebühren gezahlt haben bzw. noch zahlen, aus Gleichbehandlungsgrundsätzen schuldig. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Erweiterung des bestehenden 5G-Patentportfolios durch eigene Entwicklungen bilden.”

Zum Unternehmen:
IPCom wurde im Jahr 2007 gegründet, um eine Brücke zwischen Patentenwicklern und Patentnutzern zu etablieren. IPCom bildet damit eine Schnittstelle zwischen Forschung, Entwicklung und Verwendern. Mittlerweile unterhält IPCom eine eigene Forschungs- und Standardisierungsabteilung. Das Kerngeschäft ist somit nicht nur die weltweite Lizenzierung von Patenten aus dem bestehenden Patentportfolio, sondern auch die Entwicklung von eigenen Erfindungen und deren Patentierung.
Das derzeitige Patentportfolio umfasst rund 160 Patentfamilien für den Mobilfunk mit insgesamt über 1.000 Patenten, die in Europa, USA und Asien angemeldet und weitgehend erteilt worden sind. Davon sind rund 35 Patentfamilien standardessentiell für die Mobilfunkstandards der Generationen 2G (GMS), 2.5G (GPRS), 3G (UMTS) sowie für LTE (3.9G).

veröffentlicht von am 19. Aug 2020. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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