phoenix-Themenabend „Recht und Gerechtigkeit“ / Donnerstag, 6. Mai 2021, ab 18.30 Uhr





phoenix sendet am 6. Mai 2021 einen Themenabend zum Schwerpunkt „Recht und Gerechtigkeit“. Zwei Dokumentationen beleuchten Geschichte und Entwicklung wissenschaftlicher Methoden zur Aufklärung von Straftaten. In einer phoenix-Premiere geht es am Beispiel jüngerer Strafrechtsfälle um grundsätzliche Fragen von Recht und Gerechtigkeit. Abgeschlossen wird der Themenabend durch eine vertiefende Diskussion in der phoenix runde.

Den Auftakt macht der Doku-Zweiteiler Verräterische Spuren (19.15 und 20.15 Uhr) von Birgit Tanner und Johannes Geiger über die die Geschichte der Forensik, also der wissenschaftlich fundierten Methoden zur Aufklärung von Straftaten. In dokumentarischen Teilen und Spielszenen führt die Schauspielerin Christine Urspruch durch die Jahrhunderte und zeichnet nach, wie die Idee entstand, einem Mörder oder Betrüger mit Klugheit und genauer Beobachtung auf die Spur zu kommen. Die Methoden der Forensik sind vielfältig, und jede einzelne Disziplin hat eine spannende Geschichte. Doch kaum etwas hat die Forensik so vorangebracht wie die Erforschung des menschlichen Körpers. Die Entdeckung der Blutgruppen oder die Entschlüsselung des genetischen Fingerabdrucks von Menschen, Tieren und Pflanzen haben unzählige Verdächtige entlastet und Täter überführt.

Um 21.00 Uhr folgt die Premiere der phoenix-Eigenproduktion „Recht und Gerechtigkeit? – Deutschlands packendste Gerichtsverfahren“ von Trieneke Klein und Gabriel Stouklaov. In ihr gewähren die Autoren anhand von fünf spektakulären Strafrechtsfällen aus der jüngeren deutschen Vergangenheit einen Blick hinter die Kulissen und ins Herz der deutschen Strafjustiz und diskutieren, was Rechtens ist und inwiefern der Gerechtigkeit genüge getan wird. War es in Ordnung, den Wettermoderator Jörg Kachelmann 2010 vier Monate in Untersuchungshaft zu nehmen? Warum endete Deutschlands spektakulärster Kunstfälscher-Prozess gegen Wolfgang Beltracchi mit einem so genannten Deal? Und wieso sind die Personen, die die Bundestagsabgeordnete Renate Künast im Internet aufs Übelste beleidigt hatten, nicht sofort hart bestraft worden? Dazu kommen in der Dokumentation eine Reihe erfahrener Rechtsexpert:innen zu Wort wie der Kölner Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer, Gerichtspressesprecher Jan Orth oder Richter am Landgericht Achim Hengstenberg sowie die Rechtsanwältin Brigitte Rosenbaum und der Strafverteidiger Arno Dhein. Der phoenix-Film zeigt, wie hochpolitisch diese erschütternden Kriminalfälle sind, und er regt zur Diskussion in Politik und Gesellschaft an: Wie können wir Rechtsprechung und Gerechtigkeit am besten übereinbringen?

Um 22.15 Uhr schließlich vertieft Anke Plättner in der phoenix runde mit ihren vier Gästen das Thema Recht und Gerechtigkeit. Zu ihren Gästen gehören u.a. die frühere Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen und die Verteidigerin im NSU-Prozess, Anja Sturm.

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Telefon: 0228 / 9584 192
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veröffentlicht von am 3. Mai 2021. gespeichert unter Fernsehen, Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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