„Parkour ist der Respekt vor Gegenständen“





Ilmenau/ Leipzig „Wichtig ist, dass man alle Hindernisse respektiert, sich nicht selbst überschätzt“, sagt Alex Lorenz auf einem der Trainingsplätze des Leipziger Parkour-Teams. Nicht nur der Respekt vor Gegenständen, sondern auch vor seinen Mitmenschen ist dem Trainer des Teams Twio-X wichtig. Wenn es Passanten oder Anwohner stört, dass die Gruppe in der Stadt trainiert, dann suchen sie sich einen anderen Platz. Schließlich kann Parkour überall betrieben werden. Es ist nämlich die Art und Weise Hindernisse zu überwinden – und die gibt es überall. Dabei hangeln sich die sogenannten Traceure an Mauern entlang oder schlängeln sich zwischen Geländerstangen hindurch. „Es ist wichtig, dass ich den Jungs vertrauen kann, dass ich weiß, die können mich halten“, sagt Runa einzige weibliche „Traceurin“ der Gruppe. Unter den Teammitgliedern besteht ein starker Zusammenhalt der auch über den Sport hinaus geht. Parkour ist allerdings auch für den Einzelnen empfehlenswert: „Man lernt seine eigenen Grenzen kennen und sie zu überwinden“, so Alex. Und Parkour verändert ein wenig die Sicht der Dinge. Gegenstände und Hindernisse werden ganz anders betrachtet als vorher. Es ist eine andere Art von Freiheit für das Team von Leipzig Parkour/ Twio-X.
Welche Wünsche und Träume die Traceure haben, wie die gesellschaftliche Sicht von Parkour ist und welche Techniken angewandt werden, kann auf www.StreetLightsTV.de gesehen werden.

„Das Fernsehen ist tot, es lebe das Fernsehen!“
Das Medium Fernsehen hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Immer mehr Fernsehsender verbreiten ihre Programme digital und mit vielen Interaktionsmöglichkeiten. Diese Entwicklung wird sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen. Der Weg führt dabei zwar nicht zwangsläufig ins Internet, ist aber dennoch äußerst eng mit diesem verbunden. Das Fernsehen, wie wir es heute kennen, wird sich auf Dauer verändern.
Das studentische Projekt StreetLightsTV begann mit eben dieser Thematik. Die Konvergenz der beiden Medien Fernsehen und Internet stellt dabei die grundlegende Hintergrund-Idee der Projektarbeit dar. Dabei wird versucht, die Möglichkeiten der Web 2.0-Welt zu nutzen, um so den Zuschauern einen Rückkanal zur Interaktivität und damit Partizipationsmöglichkeiten zu geben. Spannend ist in dieser Hinsicht, inwiefern sich ein für das Fernsehen gedachter Content im Internet verwerten lässt. Somit werden die üblichen Fernsehinhalte völlig verändert. Das Team von StreetLightsTV möchte so die Entwicklung des Fernsehens unterstützen und fördern – auch in den Weiten des Internets.

veröffentlicht von am 11. Nov 2008. gespeichert unter Sonstige, Sub-/Jugendkultur. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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