Ostthüringer Zeitung: Neujahrs-Tatort kommt aus Rudolstadt. Das Vogelschießen soll zur Filmkulisse werden. Ermittlerduo Nora Tschirner und Christian Ulmen auf der Jagd nach dem „Irren Iwan“.





Es ist eines der am besten gehüteten Geheimnisse des
MDR: Wo spielen die nächsten Tatort-Folgen der Ermittlerteams aus
Erfurt und Weimar? Am 4. August, zum Drehstart, will der
Mitteldeutsche Rundfunk offiziell darüber informieren, wie Susanne
Odenthal, Bereichsleiterin Presse und Information beim Sender, auf
Anfrage sagte. Jetzt sickerte aber durch: Der Neujahrs-Tatort kommt
aus Rudolstadt. Das berichtet die Ostthüringer Zeitung
(Mittwochausgabe).

Bereits in wenigen Wochen wird das Filmteam sein Quartier auf dem
Hundesportplatz in Rudolstadt-Cumbach aufschlagen. Nora Tschirner als
Kira Dorn und Christian Ulmen als Lessing ermitteln in ihrem zweiten
Fall im Schaustellermilieu. Und was eignet sich da besser als das
Rudolstädter Vogelschießen? Es soll um einen Schießbudenbesitzer
gehen, der mit der Betreiberin einer Geisterbahn verbandelt ist. Der
Stadtkämmerer, sein Zwillingsbruder, spielt ebenfalls eine wichtige
Rolle. Laut Drehbuch soll es eine Rummelschlägerei geben, auch das
Rotlichtmilieu kommt vor. Hierzu suchen die Verantwortlichen in
Rudolstadt noch einen geeigneten Drehort, im Gespräch ist die Sauna
im Saalemaxx, heißt es weiter im Bericht der Ostthüringer Zeitung.

Von insgesamt 22 Drehtagen sind sieben während des Vogelschießens
geplant, was eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten
wird, denn es soll zumindest teilweise bei laufendem Betrieb gedreht
werden. Von dem ursprünglichen Plan, den „Tatort“ als Kulisse
nachzustellen, kam man beim Betrachten von Filmmaterial über den
größten Rummel in Thüringen ab. Regisseur, Aufnahmeleitung,
Szenenbildner und weitere Teammitglieder waren bereits mehrfach in
Rudolstadt, um sich die Gegebenheiten vor Ort anzusehen. Als
Sendetermin ist der 1. Januar 2015 vorgesehen. Traditionell beginnt
der Tatort im Ersten um 20.15 Uhr. Der Arbeitstitel: „Irrer Iwan“.

Der erste Tatort mit den beiden Kinostars – Nora Tschirner kennt
man unter anderem aus „Keinohrhasen“, das Multitalent Christian Ulmen
aus „Mein neuer Freund“ – war am zweiten Weihnachtsfeiertag in der
ARD gesendet worden. In „Die fette Hoppe“, gedreht übrigens zu Teilen
in Apolda, ging es um die vermisste Weimarer Wurstkönigin. Über acht
Millionen Zuschauer hatten die Folge gesehen. Darüber hinaus konnte
die Folge mit knapp 1,9 Millionen Abrufen einen neuen Rekord in der
ARD-Mediathek verbuchen.

Bei der Premierenfeier im Dezember in Weimar hatte
MDR-Intendantin Karola Wille verkündet, dass die Kriminalkommissare
Kira Dorn und Lessing ein weiteres Verbrechen in Weimar aufklären
werden: „Fortsetzung folgt. Es wird einen nächsten Tatort aus Weimar
geben“, überraschte sie unter großem Beifall die 850 Gäste. Nun wird
es ein bisschen Weimar – und viel Rudolstadt.

Pressekontakt:
Ostthüringer Zeitung
Redaktion Ostthüringer Zeitung
Telefon: +49 3671 53 39 14
redaktion@otz.de

veröffentlicht von am 22. Jul 2014. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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