“Oeconomia”-Regisseurin Carmen Losmann: Demokratische Gesellschaft muss selbst entscheiden können, wofür sie Geld ausgibt





Einer demokratischen Gesellschaft stünde es gut zu Gesicht, selbst darüber entscheiden, wofür sie Geld ausgeben möchten, sagt die Regisseurin Carmen Losmann im Interview mit der Zeitung “nd.DerTag” (Donnerstagausgabe). Als Beispiele nennt sie ausreichend Kranken- und Pflegepersonal. In ihrem Dokumentarfilm “Oeconomia”, der am 15. Oktober in die Kinos kommt, setzt sie sich mit dem Finanzsystem auseinander und blickt, wo es möglich ist, hinter gläserne Fassaden, die Transparenz symbolisieren sollen. Eine kapitalistische Wirtschaftsweise, die die unbegrenzte Kapitalvermehrung ins Zentrum stelle, sei nur eine Möglichkeit, Menschen mit Gütern und Dienstleistungen zu versorgen, sagt sie.

“Wir könnten es auch ganz anders machen, ohne so hohe soziale und ökologische Kollateralschäden.” Der Film versuche zu zeigen, dass das derzeitige Level an Vermögen und Verschuldung, der Zwang, weiter zu wachsen, uns an die Grenzen unseres Ökosystems führe. Auf einer Webseite zum Film sammelt sie Alternativen. Eine persönliche Utopie aber habe sie nicht, so Losmann. “Jedenfalls nicht so monolithisch, ich habe Ideen für ein besseres Leben.”

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veröffentlicht von am 14. Okt 2020. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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