NOZ: NOZ: Schauspielerin Anke Engelke ist Straßenbahn-Fan





Anke Engelke ist Fan des öffentlichen
Nahverkehrs

Entertainerin fährt in ihrer Heimatstadt Köln „fast nur
Straßenbahn“ – Ein Smartphone hält die 52-Jährige für überflüssig –
Selbstgebastelte Kartengrüße aus dem Urlaub

Osnabrück. Die Schauspielerin und Entertainerin Anke Engelke ist
ein Fan des öffentlichen Nahverkehrs: „In Köln fahre ich fast nur
Straßenbahn. In der Großstadt Auto zu fahren ist ja Unsinn,“ sagte
Engelke der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag). „Ich wünsche mir
so sehr, dass möglichst viele Menschen den öffentlichen
Personennahverkehr nutzen,“ fügte die 52-Jährige hinzu. „Je mehr
Leute mit Bus und Bahn fahren, desto günstiger wird–s für alle, und
umso mehr Autos kommen von der Straße weg. Ich finde es wenig
zukunftsinteressiert, wenn die Autoindustrie immer weiter aufstockt.“

Ganz dem Auto abgeschworen hat die Wahl-Kölnerin allerdings nicht:
„Ich bekomme demnächst ein Elektroauto, darauf freue ich mich schon.“
Bei der Wahl des Wagens habe sie sich für das Modell entschieden,
„das in den Tests am besten abschneidet und am unprotzigsten
aussieht“. Sie sehe Autos nicht als Prestigeobjekt: „Das wird völlig
überbewertet.“

Auch bei ihren Kommunikationsmitteln lässt sich Anke Engelke nicht
vom Prestigegedanken leiten, und so besitzt sie nicht mal ein
Smartphone: „Ich hab noch einen alten Walkman und ein iPod. Ich muss
nicht immer das Neueste besitzen, wenn doch das Alte noch
funktioniert.“ Sie wolle sich keine Bedürfnisse oktroyieren oder sich
sagen lassen, was sie zu besitzen habe, schon gar nicht von einem
Unternehmen, betonte Engelke: „Ich fände es viel schöner, wenn Dinge
hergestellt würden, damit sie ein Leben lang halten, und nicht so
konstruiert sind, dass beim Kauf quasi schon feststeht, wann das Ding
im Eimer ist und wir das nächste Gerät kaufen müssen.“

Von ihren Reisen verschickt die Entertainerin gern individuelle
Kartengrüße: „Auch wenn es gegen meinen ökologischen Fußabdruck
spricht, dass ich die gerne selbst bastele: Ich liebe Polaroid-Fotos,
weil das immer Unikate sind und sie sich gut zu Postkarten machen
lassen.“

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 24. Feb 2018. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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