NOZ: Interview Medien mit Götz Alsmann, Entertainer





Götz Alsmann: Wollte schon als Kind
„Krawattenmann“ werden

Entertainer hat eine riesige Sammlung: „Ich schmeiße keine weg“ –
57-Jähriger will auf keine seiner Aktivitäten verzichten und sieht
den deutschen Schlager auf einem guten Weg

Osnabrück.- Entertainer Götz Alsmann (57) hegt schon seit seiner
Kindheit ein ausgeprägtes Faible für Krawatten: „Der erste
Krawattenmann des Jahres war 1968 Hans-Joachim Kulenkampff, das wurde
im Fernsehen zelebriert. Da dachte ich, das ist geil“, sagte Alsmann
in einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“
(Samstagausgabe). „Ich fand Krawatten schon immer super, mein ganzes
Leben lang. In den Siebzigern war es dann Dieter Kürten vom
,Aktuellen Sportstudio–. Ich habe das jedes Jahr aufmerksam verfolgt.
Ab Ende der Neunziger war ich sauer, dachte mir, jetzt müsste es doch
passieren. 2004 war es dann endlich so weit. Es lief zwangsläufig auf
mich zu.“ Seine eigene Krawattensammlung wachse ständig weiter,
bekannte Alsmann: „Ich schmeiße keine Krawatten weg. Die, die ich
nicht tragen will, kommen in Schachteln, die beschriftet sind, damit
ich weiß, was drin ist. Ab und zu suche ich mir zwei oder drei aus,
die ich dann in meine ,hot rotation– aufnehme.“ Künstlerisch kann der
Entertainer sich nicht vorstellen, irgendeine seiner vielen
Aktivitäten aufzugeben. „Ich habe dem Fernsehen eine Farbe gegeben“,
sagt der 57-Jährige. „Es muss ja nicht jeder diese Farbe lieben“,
ergänzt er. Radio sei Ausdruck seines „Sendungsbewusstseins“, und
„aufhören zu musizieren kommt überhaupt nicht in die Tüte“. Der
Entertainer lebt nach wie vor gern in Münster und fühlt sich kein
bisschen behelligt, wenn er von Menschen angesprochen wird. Im
Gegenteil: „Wir wollen ihnen Platten verkaufen, wir wollen, dass sie
unsere Fernsehsendungen sehen, wir wollen, dass sie meine
Radiosendungen hören – da fühle ich mich doch nicht behelligt. Ganz
im Gegenteil: Wenn einer zu mir sagt, –ich habe eine Radiosendung
gehört, das fand ich ganz toll–: Wer sich da behelligt fühlt, der hat
es nicht verdient, von seinem Publikum geliebt zu werden.“ Den
deutschen Schlager sieht Alsmann auf einem guten Weg. Nachdem er
schon gesagt hatte, der Schlager hätte sich in den 60er-Jahren
„entmannt“, habe er heute wieder zu seiner Vielfalt zurückgefunden:
„Vielleicht nicht im OEuvre von Jürgen Drews“, sagte er weiter. Aber
durch Annett Louisan, Stefan Gwildis, Reinhard Mey oder Udo Jürgens,
durch Anna Depenbusch oder Roger Cicero. „Selbst Reinhold Beckmann –
ich weiß nicht, ob er sich gerne als Schlagersänger bezeichnen lassen
würde. Aber wenn er–s täte, täte es dem Schlager gut.“

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

veröffentlicht von am 29. Nov 2014. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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