NOZ: Deutsche Krebshilfe: Klimawandel verschärft UV-Problem





Vorsitzender Nettekoven: Gebräunte Haut gilt
leider immer noch als vermeintlich gesund und attraktiv

Berlin. Die Deutsche Krebshilfe will angesichts eines
“historischen Höchststands” bei den Erkrankungen an schwarzem
Hautkrebs ihre Aktionen zur Aufklärung noch verstärken. “Brutzelbraun
als Schönheitsideal ist zwar out, aber es gibt immer noch extreme
Sonnenanbeter, die sich grillen”, sagte der Vorstandsvorsitzende Gerd
Nettekoven der “Neuen Osnabrücker Zeitung”. Er betonte: “UV-Schutz
ist und bleibt daher ein wichtiges Thema. Ich sehe absolut keinen
Grund zur Entwarnung.” Der Klimawandel mit immer neuen
Temperaturrekorden verschärfe das Problem der UV-Strahlung noch.

Auch wenn junge Leute sich heute – anders als noch in den 1980er-
und 1990er-Jahren – vielfach umsichtiger verhielten, gelte gebräunte
Haut “leider immer noch als vermeintlich gesund und attraktiv”,
beklagte Nettekoven. “Mehr sonnige Tage verleiten zudem dazu, noch
mehr Zeit im Freien zu verbringen. Dadurch ist die Haut öfter und
länger der Sonne ausgesetzt”, warnte der Krebshilfe-Chef. Er verwies
darauf, dass die Hautkrebserkrankungen von heute auf Jahrzehnte
zurückliegenden UV-Schäden basierten. Dies gelte für Basalzell- und
Plattenepithelkarzinome – die beide auch als weißer Hautkrebs
bezeichnet werden -wie auch für das maligne Melanom, das schwarzer
Hautkrebs genannt werde.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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veröffentlicht von am 16. Aug 2019. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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