NORDMUS bietet kostenfreies Onlineangebot zum Thema „Volksabstimmungen in Schleswig 1920“





Ein weiterer Onlinekurs des Museumsnetzwerks
NORDMUS aus Süddänemark und Schleswig-Holstein startete am
29.01.2018. Interessierte können sich kostenlos über die
Volksabstimmungen am 10. Februar und 14. März 1920 zur
deutsch-dänischen Grenze informieren und gemeinsam darüber
diskutieren.

Die Kulturregion der südwestlichen Ostsee hat viele historische
Entwicklungen erlebt, die unser heutiges Leben teilweise noch immer
beeinflussen. Im Rahmen des Projekts NORDMUS werden Teile dieses
kulturellen Erbes online aufbereitet und erlebbar gemacht. In die
Liste der Aktivitäten reiht sich nun der offene Onlinekurs zu den
Volksabstimmungen 1920 ein, durch die die heutige deutsch-dänische
Grenze festgelegt wurde.

Der vom Museum Sønderjylland/Sønderborg Slot und dem Archiv und
der Historischen Forschungsstelle der deutschen Volksgruppe
gestaltete Kurs richtet sich an alle Personen, die sich für die
Geschichte Schleswig-Holsteins und Dänemarks im Spannungsfeld der
nationalen Bewegungen und die Entstehung von Minderheiten in beiden
Ländern interessieren. Der in zwei Jahren bevorstehende Jahrestag der
Volksabstimmungen 1920 und die daraus resultierende Teilung
Schleswigs werden in den historischen Hintergrund des nationalen
Gegensatzes des 19. Jahrhunderts eingebettet und mit den Folgen für
die betroffene Bevölkerung dargestellt. Den Teilnehmenden stehen
mehrere aufeinander aufbauende Kapitel zur Verfügung, wobei einer
Einführung in ausgewähltes Quellenmaterial folgt, aus dem sich Fragen
und Diskussionsangebote ergeben.

Konsequenterweise wird der Kurs auf Deutsch und auf Dänisch
angeboten. Der Onlinekurs zu den Volksabstimmungen in Schleswig 1920
ist dauerhaft als kostenloses Lernangebot zugänglich und bietet
Teilnehmenden die Möglichkeit, ihr Lerntempo selbst zu gestalten.
Über interaktive Aufgaben können die Lernenden sich vertieft mit den
Inhalten auseinandersetzen. Besondere inhaltliche Vorkenntnisse oder
technische Voraussetzungen sind zur Teilnahme nicht notwendig.
Weitere Informationen über das Angebot und die Gelegenheit zur
kostenlosen Anmeldung finden Sie auf http://ots.de/cvGkK.

NORDMUS wird durch Mittel der Europäischen Union über das
Interreg-Programmes Deutschland – Dänemark der EU gefördert. Im
Projekt arbeiten neun Museen und Forschungseinrichtungen zusammen,
die insgesamt 53 museale Ausstellungsstätten repräsentieren.
Leadpartner ist das dänische Museum Lolland-Falster, weitere Partner
sind die Kulturstiftung Hansestadt Lübeck, das Fuglsang Kunstmuseum,
das Oldenburger Wallmuseum, das Museum Vestsjælland, der
Museumsverbund Nordfriesland, das Museum Sønderjylland, die
Fachhochschule Lübeck und das Nationalt Videncenter for Historie- og
Kulturarvsformidling in Jelling.

Für Details zum Projekt NORDMUS besuchen Sie bitte
http://nordmus.eu.

Pressekontakt:
Thomas Muschal, Fachhochschule Lübeck, Telefon +49 451 160818 49,
thomas.muschal@fh-luebeck.de

Original-Content von: Fachhochschule Lübeck, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 1. Feb 2018. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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