Neues Sehen erleben





Die ersten DVD-Lösungen sind in Kooperation mit dem Kölnischen Stadtmuseum entstanden. Ausgewählt wurden zwei sehr gegensätzliche Gemälde: Die Sommernacht am Rhein von Christian Eduard Böttcher sowie der Rosenmontagszug 1836 von Simon Meister. Beide Werke gehören zu den Highlights der Sammlung: ‚Als Museum ist die KULTURSTRAHLER-Reihe für uns auch attraktiv, um jüngere Besucher anzusprechen. Sie haben keine Berührungsängste, wenn es um neue Medien geht. Im Gegenteil – ein interaktives Angebot wird von ihnen sogar erwartet,’ so Dr. Michael Euler-Schmidt. Im Eingangsbereich des Kölnischen Stadtmuseums können seine Besucher über ein Touchscreen-System alle Funktionen, die die DVD-Lösungen bieten, direkt ausprobieren. ‚Museen müssen neue Wege gehen, um wirtschaftlich zu arbeiten. Wir sehen eine große Chance in innovativen Präsentationskonzepten!’

Bilder er- und durchleben – atmosphärisch wahrnehmen – Stimmungen erspüren – eintauchen in angenehme oder spannende Momente: Audiovisuelle Medien transportieren Emotionen, Unterhaltung, Informationen. Die KULTURSTRAHLER-Edition setzt auf moderne Sehgewohnheiten und Mediennutzung, um klassische Kunst gegenwartsnah zu präsentieren. Jede DVD der Reihe beschäftigt sich mit dem Werk eines Künstlers. Das verfilmte Bild lässt sich mit verschiedenen Tonspuren kombinieren – beispielsweise einer kunsthistorischen Besprechung, Musikeindrücken aus der Zeit oder auch passenden Geräuschen zur dargestellten Szenerie.

Eine übersichtliche Menüführung stellt sicher, dass auch der nicht technik-affine Kunstliebhaber seine favorisierten Werke vollständig genießen kann: Es entwickelt sich eine intime Kommunikation zwischen dem Betrachter und dem Künstler, die Idee des Bildes wird transparenter – Details, die beim Besuch im Museum verloren gehen, sichtbar. Gleichzeitig erfährt der Fernseher in der Wohnung eine Umnutzung – erhält durch seine neue Funktion als Bilderrahmen selbst den Status eines Kunstwerkes.

Hinter dem Label KULTURSTRAHLER stehen die Kunsthistorikerinnen Angela Fidora und Dr. Daniela Janusch. Beide sind parallel im Medienbereich tätig, wollen ihre DVD-Edition sehr vielschichtig auf dem Markt platzieren. ‚Museen und ihre Shops sind sicherlich ein Ansprechpartner, aber wir denken auch über Kooperationen mit Verlagen sowie Sonderfassungen für schulische Einrichtungen nach. Spannend ist es zudem, private Sammlungen im Rahmen der Reihe einem breiten Publikum zu öffnen.’ Auch eine Internationalisierung soll schnellst-möglich in Angriff genommen werden.

veröffentlicht von am 24. Jun 2010. gespeichert unter Museen, Sonstige. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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