neues deutschland: Skin-Regisseur Guy Nattiv: Ich fühle mich in der heutigen Welt nicht mehr sicher als Jude





Der am Donnerstag in den deutschen Kinos gestartete
Spielfilm „Skin“, der auf einer wahren Geschichte beruht, erzählt die
Geschichte einer Läuterung: Ein einst militanter US-amerikanischer
Neonazi schwört Rassismus und Gewalt ab. Im Gespräch mit der in
Berlin erscheinenden Tageszeitung „neues deutschland“
(Freitagsausgabe) erzählt der israelische Regisseur Guy Nattiv von
den Dreharbeiten und davon, wie er die Idee für den Film bekam: „Ich
bin Enkel von Holocaust-Überlebenden, mütterlicherseits und
väterlicherseits. Und es hat mich sehr berührt, dass ein Mensch, der
Skinhead und Neonazi war, diese physische und mentale Verwandlung
durchgemacht hat.“ Die politische Situation der USA unter Präsident
Donald Trump kommentiert der Regisseur wie folgt: „Ich fühle mich in
der heutigen Welt nicht mehr sicher als Jude. Schauen Sie sich nur
das Massaker in Pittsburgh an. Das ist unfassbar. In was für eine
Welt bringe ich mein Kind? Der Hinterhof der USA wird gerade zum
Vorderhof. Trump wird das ganz sicher nicht verändern.“

Pressekontakt:
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veröffentlicht von am 4. Okt 2019. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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