neues deutschland: Schriftsteller Erik Neutsch verstorben





Der Schriftsteller Erik Neutsch ist tot. Wie die
Zeitung „neues deutschland“ meldet, starb Neutsch im Alter von 82
Jahren am Dienstag nach Jahren langer schwerer Erkrankungen in seinem
Haus in Halle. Neutsch stammte aus einer Arbeiterfamilie und
arbeitete zunächst als Journalist. Er verfasste Romane, Erzählungen,
Kinderbücher, Essays, Gedichte und Drehbücher, die ein
Millionenpublikum fanden. Sein Roman „Spur der Steine“ (1964) zählt
mit einer Auflage von über 500 000 Exemplaren zu den erfolgreichsten
Büchern der DDR-Literatur. Der gleichnamige Film (Regie: Frank Beyer)
wurde kurz nach der Uraufführung 1966 verboten und erst ab Ende
Oktober 1989 wieder gezeigt. Aus Konflikten in seinem sozialen Umfeld
entstanden Werke wie „Auf der Suche nach Gatt“ (1973), „Zwei leere
Stühle“ (1979, „Claus und Claudia“ (1989), „Der Totschlag“ (1994).
Die vier Teile seines Romans „Der Friede im Osten“ betrachtete
Neutsch als sein Hauptwerk. Bis zu seinem Tode hat er am fünften Band
gearbeitet.

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1715

veröffentlicht von am 21. Aug 2013. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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