neues deutschland: Regisseur Thomas Ostermeier: Ich rede auch mit Rechten – aber nicht in derÖffentlichkeit





„Ich würde jederzeit mit Rechten reden“, sagt der
Regisseur Thomas Ostermeier im Gespräch mit der in Berlin
erscheinenden Tageszeitung „neues deutschland“ (Wochenendausgabe) –
„nur nicht in der Öffentlichkeit“. Das strategische Ziel der Neuen
Rechten bestehe darin, die Grenzen des Sagbaren immer weiter nach
rechts zu verschieben – gerade in den Kultureinrichtungen. „Dort auch
nur auftreten zu dürfen, das wäre ein erster Gewinn.“ Viel mehr als
ein Austausch von Argumenten sei bei einer solchen Veranstaltung der
Versuch rechter Kräfte zu befürchten, „Räume zu erobern, die bisher
einem bürgerlich denkenden Spektrum vorbehalten waren“. Ostermeier
ist Künstlerischer Leiter der Berliner Schaubühne und einer der
bekanntesten Theaterregisseure Europas. Mit Stücken wie Falk Richters
„Fear“ oder „Rückkehr nach Reims“ nach Didier Eribon hat er an der
Schaubühne Themen von gesellschaftlicher Sprengkraft etabliert.

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veröffentlicht von am 29. Dez 2017. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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