neues deutschland: Leon Kahane: Der Osten gilt im rechten politischen Milieu als das deutschere Deutschland





“Der Osten gilt im rechten politischen Milieu als das deutschere Deutschland, der von westlichen Besatzungsmächten verschont geblieben ist. Teile der Linken betrachten den Osten als das bessere und solidarischere Deutschland.” Das erklärt im Interview mit der überregionalen Tageszeitung “neues deutschland” (Donnerstagausgabe) der Künstler Leon Kahane, der das Forum demokratische Kultur und zeitgenössische Kunst der Amadeu-Antonio-Stiftung leitet.

Gleichzeitig wurde eine “ostdeutsche Opfererzählung” geschaffen, die nur bedingt die Realität abbilde, so Kahane weiter. In der Folge komme es zu falschen Wahrnehmungen: “Man wurde vom Westen usurpiert. Das ist ungenau und verschafft den Ostdeutschen die Aura von Ureinwohnern. Das freut natürlich die identitären Deutschen, die natürlich auch die AfD wählen.” Den Begriff “Kolonialismus” auf die Ostdeutschen anzuwenden, lehnt der Künstler ab. “Das bedeutet nicht, dass man nicht über die Schäden reden soll, die die Wiedervereinigung verursacht hat. Das muss aber auf eine andere Weise geschehen.”

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veröffentlicht von am 22. Apr 2020. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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