neues deutschland: Kuschelig wird das nicht – Initiative will bei Leipziger Buchmesseüber rechte Verlage aufklären.





Auf der Leipziger Buchmesse im März wird die
Initiative #VerlageGegenRechts über rassistisches und
antifeministisches Gedankengut aufklären. Der Zusammenschluss aus
unabhängigen Verlagen will damit gegen die Präsenz rechter Verlage
und für die Vielfalt der Weltentwürfe auf der Buchmesse tätig werden.
“Wir verstehen, dass die Messe keine Handhabe hat, diese Verlage
auszuladen, aber trotzdem finden wir, dass man das nicht
unwidersprochen lassen sollte”, sagt Zoe Beck, Mitiniatorin der
#VerlageGegenRechts , im Interview mit der in Berlin erscheinenden
Tageszeitung “neues deutschland” (Montagausgabe). Auf der Frankfurter
Buchmesse im vorigen Jahr habe sich gezeigt, dass Proteste an den
Messeständen oder während der Veranstaltungen die Aufmerksamkeit auf
die rechten Verlage lenkten und diesen die Möglichkeit gäben, sich
als Opfer zu inszenieren. “Wir haben gemerkt, dass wir einen anderen
Weg finden müssen”, sagt Beck. “Da muss aufgeklärt werden.”
Bedenklich sei laut Beck, dass einige Personen aus dem
Literaturbetrieb aus Angst vor Nazi-Übergriffen den Aufruf der
#VerlageGegenRechts nicht unterzeichneten. “Dass es vielleicht nicht
ganz kuschelig wird, ist mir klar”, so Beck. “Aber ich möchte nicht
aus Angst nichts tun.”

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1722

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veröffentlicht von am 14. Jan 2018. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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