neues deutschland: Berlins Kultursenator Klaus Lederer zu Volksbühnen-Intendanz: Nicht überstürzt handeln





Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke) hat
angekündigt, dass die Neubesetzung der Volksbühnen-Intendanz einige
Zeit in Anspruch nehmen wird. Im Interview mit der in Berlin
erscheinenden Tageszeitung „neues deutschland“ (Mittwochausgabe)
sagte er: „Jetzt kommt es darauf an, nicht überstürzt die nächste
Person aus dem Hut zu zaubern, sondern alles zu unternehmen, um neben
den fortlaufenden vertraglichen Verpflichtungen und geplanten
Produktionen weitere repertoirefähige Produktionen ans Haus zu
holen.“

Spekulationen, nach denen Frank Castorf die Volksbühne
zurückbekommen werde, bereitete Lederer eine Absage. Es werde keine
„Rolle rückwärts“ geben. Für ihn sei es wichtig, dass sich „die
Vielfalt der Gesellschaft in dem Haus“ widerspiegele. Er habe
insbesondere die gesellschaftliche Forderung im Hinterkopf, „dass
Theater insgesamt auch weiblicher werden, dass auch in
Führungspositionen Frauen eine stärkere Rolle spielen müssen“.

Zu den Gründen für den Rücktritt Chris Dercons bestätigte Lederer,
dass es finanzielle Probleme gegeben habe. Insbesondere unerwartet
hohe Kosten für die Gastspiele und Koproduktionen sowie die
desaströsen Publikumszahlen haben demnach dazu geführt, dass Dercon
selbst um ein Gespräch mit der Kultursenatsverwaltung bat.

Pressekontakt:
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veröffentlicht von am 17. Apr 2018. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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