Neue OZ: Kommentar zu Udo-Lindenberg-Museum





Hamborger Jung

Das Beatles-Museum schließt, stattdessen bekommt Udo seine
Pilgerstätte: verrücktes Hamburg? Denn Lindenberg in allen Ehren,
aber was Popularität und Bedeutung angeht, kann er mit den Fab Four
nun wirklich nicht mithalten. Doch für die Beatles war Hamburg
lediglich das Tor zur Welt. Für Lindenbergs Rockerleben ist Hamburg
die Basisstation.

Das hat er in seinen Texten immer wieder thematisiert: in der
Beatles-Reverenz „Reeperbahn“, für die er „Penny Lane“ nach Hamburg
verlegte, oder in der Liebeserklärung „Reeperbahn – ich komm an“.
Auch hat er dem Rock –n– Roll die Seefahrer-Mythen eines Hans Albers
oder einer Lale Andersen eingeimpft – auch wenn bei Lindenberg ganze
Dampfer untergehen.

Doch das macht Udo zum „Hamborger Jung“, auch wenn der vor einigen
Jahrzehnten im westfälischen Gronau zur Welt gekommen ist. Und so
einer kriegt auch die Chance, sich selbst zu musealisieren. Ist ja
ein Stück Hamburger Geschichte.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

veröffentlicht von am 29. Jun 2012. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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