Neue OZ: Kommentar zu Thomas Gottschalk „Wetten, dass …?“





Was kann jetzt noch kommen?

Wetten, dass sich deutsche Zeitungen so bald nicht mehr in dieser
Ausführlichkeit auf ihren Titelseiten mit einer Fernsehsendung
beschäftigen werden? Bis heute hat keine andere Show das Zeug, die
Menschen quer durch die Generationen anzusprechen wie „Wetten, dass .
.?“.

Auch wenn Thomas Gottschalk noch drei Best-of-Nachschläge
präsentieren wird, ist der Abtritt des TV-Titanen so gut wie
vollzogen. „Wetten, dass . .?“ wird ohne ihn nicht mehr sein, was es
lange war – und Gottschalk wird ohne „Wetten, dass . .?“ wohl auch
seinen Thron räumen müssen.

Er hat es selbst so gewollt nach dem schweren Unfall eines
Wettkandidaten, dafür gebührt ihm Respekt. Und er hat gewusst, dass
ihm nun nicht gebratene Tauben in den Mund fliegen werden. Zwar
buhlen ARD und ZDF um die Gunst des Publikumslieblings, doch ihre
Angebote zeugen lediglich von großer Ratlosigkeit. Soll Gottschalk
etwa im ZDF eine Late-Night-Show übernehmen und seine Perlen vor ein
paar Nimmermüde werfen? Oder soll er auf das Sprungbrett eines Jörg
Pilawa hinabsteigen und in der ARD eine Vorabendsendung moderieren?
Wohl kaum.

Immerhin hat das ZDF erkannt, dass man den Klassiker nicht mit
neuem Moderator, aber altem Konzept weiterführen kann. Deshalb ist
die vom designierten Intendanten Thomas Bellut angekündigte Pause
ebenso sinnvoll wie die geplanten Neuerungen. Nur so haben Hape
Kerkeling oder Jörg Pilawa eine Chance.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: 0541/310 207

veröffentlicht von am 19. Jun 2011. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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