Neue OZ: Kommentar zu Kunst- und Museumsbibliothek (KMB) in Köln





Gut angelegt

Das neue Kölner Stadtarchiv kommt später. Schon das allein ist
keine gute Nachricht. Doch die wirklich schlechte Neuigkeit verbirgt
sich bei diesem Beschluss im Kleingedruckten. Die Kunst- und
Museumsbibliothek (KMB) wird nicht in das neue Archiv integriert.
Dieser Teil des Ratsbeschlusses verlängert die Ungewissheit über den
Erhalt einer berühmten Institution, die in der eigenen Stadt offenbar
keine sichere Lobby hat.

Das Problem: Die Kunstbibliothek ist derzeit über mehrere
Standorte verteilt. Es müsste jetzt darum gehen, dieses Provisorium
zu beenden und die KMB endgültig zu sichern. Die Kooperation mit der
Universität zeigt, dass es den Kommunalpolitikern vor allem darum
geht, Kosten zu teilen. Aber kann das alles sein?

Nein. Die Kunststadt Köln kann auf eine Einrichtung dieser
Reputation kaum verzichten. Der zuweilen lieblos wirkende Umgang mit
der KMB schädigt schon jetzt den Ruf der Stadt. Gerade für Köln zählt
Kunst aber nicht nur als Kulturwert, sondern auch als ökonomischer
Faktor. Öffentliches Geld für diese Bibliothek wäre damit gut
angelegt.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

veröffentlicht von am 19. Jul 2013. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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