Neue OZ: Kommentar zu Kultur / Elbphilharmonie





Endlich eine klare Ansage

Auf dem Bau spricht man direkt und geradeheraus miteinander. Und
vielleicht hat Hochtief genau diese klare Ansage gebraucht:
Spätestens am 4. Juli muss der Essener Konzern die Arbeiten an der
Elbphilharmonie wiederaufnehmen. Wenn nicht, sucht sich Hamburg ein
anderes Unternehmen. Ansagen, die klar sind wie ein rechter Winkel.
Damit erreicht man was auf dem Bau.

Hochtief hat seine Spielräume ausgereizt bis zum Letzten und muss
sich fügen. Allerdings stehen auch die Hamburger Politik und die
Kulturverwaltung mit dem Rücken zur Wand. Zu lange hat sich die
Hansestadt von Hochtief gängeln lassen, zu oft musste die Schatulle
geöffnet werden, um Finanzlöcher zu stopfen, die schneller zu wachsen
schienen als der Rohbau.

Gelöst sind die Probleme um die Elbphilharmonie mit dem klaren
Ultimatum noch lange nicht. Im besten Fall lenkt Hochtief ein, und
der Bau schreitet einigermaßen normal voran. Steigt der Konzern aus,
muss sich ein neues Unternehmen einarbeiten, was sicher Zeit und Geld
kostet.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

veröffentlicht von am 26. Jun 2012. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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