Neue OZ: Kommentar zu Film / Heimatfilm-Festival





Mundart und Milieu

Herkunft, Sprache, Landschaft – all das macht Heimat aus. Und all
das ist Stoff für die Heimatfilme von heute. In dieser Definition
sind Detlev Buck und Fatih Akin Vorzeige-Regisseure des Genres. Von
der Mundart bis zum Milieu findet sich bei ihnen alles, was ein klar
umgrenztes Lebensumfeld kennzeichnet.

Mit dem Heimatfilm der 50er-Jahre haben die beiden natürlich
nichts gemein. Der hat um die Wirklichkeit einen großen Bogen gemacht
– und dem zerstörten Deutschland eine heile Welt geboten. Die Bommeln
auf dem Hut des Schwarzwaldmädels waren der Garant für 90 Minuten
ohne Trümmerstaub.

Aus dem Schwarzwald und der Heide an die sozialen Brennpunkte der
Gegenwart: Kaum ein Genre hat in seiner Geschichte einen solchen
Bedeutungswandel erfahren wie der Heimatfilm. In Nürnberg versucht
nun ein Festival, all seine Facetten abzubilden, von der
NS-Propaganda über die naiven 50er und die 70er bis heute. Spannend!

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: 0541/310 207

veröffentlicht von am 10. Jan 2011. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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