Neue Dokumente: Deutsche IS-Gruppe soll Amri für Anschlag rekrutiert haben





Der Attentäter Anis Amri soll eigens von dem
IS-nahen Netzwerk des Islamisten Abu Walaa für den Anschlag auf den
Berliner Weihnachtsmarkt angeworben worden sein.

In der heute ausgestrahlten ARD-Dokumentation „Der Anschlag“
werden hierzu Dokumente des Landeskriminalamts Nordrhein-Westfalen
zitiert. Danach soll der aus dem Irak stammende Islamist Ahmad
Abdullah A. alias Abu Walaa die „Ausführung des in Rede stehenden
Anschlags autorisiert“ haben. Amri habe bei Abu Walaa, dem Kopf der
Gruppe, eine „dreißigminütige Privataudienz“ gehabt und soll über
eine „exklusive Beziehung“ mit Abu Walaa verfügt haben. Nach
Informationen des Rundfunk Berlin-Brandenburg und der Berliner
Morgenpost heißt es in einem weiteren LKA-Dokument aus NRW, Amri sei
„mit hoher Wahrscheinlichkeit“ durch Gespräche mit Beschuldigten des
Abu Walaa-Netzwerkes „zur Verübung des Anschlags in Berlin
angeworben“ worden. Gegen die Beschuldigten läuft gegenwärtig ein
Prozess wegen Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen
Vereinigung vor dem Oberlandesgericht Celle. Der Verteidiger des
Islamisten Abu Walaa äußerte sich auf Anfrage nicht zu den Vorwürfen
gegen seinen Mandanten.

Das Erste sendet die Dokumentation „Der Anschlag – Als der Terror
nach Berlin kam“ am Montagabend um 22:45 Uhr.

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veröffentlicht von am 11. Dez 2017. gespeichert unter Fernsehen. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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