NDR Rundfunkrat stimmt Wirtschaftsplan 2013 zu





Der NDR strebt für 2013 ein wirtschaftlich
ausgeglichenes Ergebnis an. Im ersten Jahr nach der Neuordnung der
Rundfunkfinanzierung steht für den NDR im Vordergrund, den Umfang und
die Qualität seiner Programmangebote in Radio und Fernsehen zu
sichern. Der Gesamtetat des kommenden Jahres umfasst Erträge von
1.072,5 Mio. Euro und Aufwendungen von 1.072,3 Mio. Euro. Detailliert
und nachvollziehbar aufgeschlüsselt sind dieses Zahlen im NDR
Wirtschaftsplan 2013, den Intendant Lutz Marmor dem Rundfunkrat des
Senders jetzt vorgelegt hat. Das Aufsichtsgremium hat dem
Haushaltsplan am Freitag, 30. November 2013, in Hamburg zugestimmt.
Zuvor hatte bereits der NDR Verwaltungsrat das Zahlenwerk
festgestellt.

Am 1. Januar 2013 wird die Rundfunkgebühr durch einen
geräteunabhängigen Rundfunkbeitrag abgelöst. Der seit Anfang 2009
geltende monatliche Betrag von 17,98 Euro bleibt aber auch in den
kommenden zwei Jahren konstant. Dabei sind auf der Ausgabenseite
neben der allgemeinen Teuerung insbesondere steigende Energiepreise
und die am öffentlichen Dienst orientierte Lohnentwicklung zu
verkraften. NDR Intendant Lutz Marmor: „Für die Rundfunkanstalten
bringt die grundsätzlich begrüßenswerte Umstellung auf das neue
Beitragsmodell zwangsläufig eine Reihe von Unwägbarkeiten mit sich.
Insgesamt gehen wir von einer Stabilisierung der Erträge aus, müssen
aber die reale Entwicklung ab Januar 2013 sehr genau beobachten. Eins
ist klar: Der NDR muss seinen Sparkurs fortsetzen, um mit seinem Geld
auszukommen.“

Daher wird der NDR ein 2010 verabschiedetes Sparpaket
fortschreiben: 2013 wirkt die in den Vorjahren begonnene
Budgetsenkung im Umfang von 25 Millionen Euro p. a. weiter. Bei den
Programmmitteln und bei den weiteren Sachaufwendungen plant der NDR
„Nullrunden“. Auch seinen Stellenbestand reduziert der NDR
kontinuierlich weiter. Seit Mitte der 90er-Jahre hat der NDR die Zahl
der Planstellen sozialverträglich um rund 650 verringert; im Jahr
2013 beträgt sie 3.449.

Uwe Grund, Vorsitzender des NDR Rundfunkrates: „Bei steigenden
Preisen trotz gleichbleibender Beitragshöhe weiterhin hohe
Programmqualität abzuliefern und zugleich mit einer schwarzen Null
abzuschließen, ist ein ambitioniertes Ziel. Der NDR hat dieses Ziel
festgeschrieben. Der Rundfunkrat wird ihn bei der Umsetzung
begleiten. Entscheidend ist dabei die Qualität des Programms: Diese
muss erhalten bleiben.“

Lutz Marmor, NDR Intendant: „Der NDR setzt im Wirtschaftsplan 2013
auf Stabilität. Das gilt für seine wirtschaftliche Situation und
ebenso für das Programm, dessen Umfang und Qualität wir weiter
garantieren möchten. Der Haushaltsplan 2013 ist von Sparanstrengungen
geprägt, erhält aber die notwendigen Freiräume für das Programm. Auch
2013 werden sich die Bürgerinnen und Bürger auf den NDR verlassen
können. Er bleibt die Nr. 1 im Norden und ein wichtiger Partner der
ARD – mit anspruchsvollen Angeboten im Ersten und mit umfassender,
fundierter Berichterstattung in Radio und Fernsehen speziell aus dem
und für den Norden.“

Pressekontakt:
NDR Norddeutscher Rundfunk
NDR Presse und Information
Telefon: 040 / 4156 – 2300
Fax: 040 / 4156 – 2199
http://www.ndr.de

veröffentlicht von am 30. Nov 2012. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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