„Nachtcafé: Hoffnungsträger – zwischen Aufbruch und Gegenwind“ (FOTO)





Michael Steinbrecher spricht u. a. mit Kevin Kühnert, der sich für
die „No-GroKo-Initiative“ engagierte / Freitag, 23. März 2018, 22
Uhr, SWR Fernsehen

Auf der einen Seite herrschen Kriege, Klimawandel, Altersarmut und
Wohnungsnot – und auf der anderen Seite die Mächtigen, denen es
scheinbar nur um ihr Karrierestreben geht. Wer nimmt sich wirklich
den Problemen unserer Zeit an und stellt sich in den Dienst der
Sache? Trotz Klimawandel und Umweltsorgen konsumieren wir mehr als
wir brauchen und leben in einer Wegwerfgesellschaft. Es steigt
außerdem nicht nur die Altersarmut, sondern auch die Wohnungsnot
hierzulande. Während die Städte aus allen Nähten platzen, sterben
kleine Dörfer aus und die Landbewohner fühlen sich abgehängt. Einige
Menschen sehen nicht länger tatenlos zu – sie packen an und geben
alles dafür, dass ihre Vision Realität wird. Das macht Menschen zu
Hoffnungsträgern. Dabei ist dieser Weg oftmals voller Hindernisse und
Gegenwind. Warum braucht die Gesellschaft Hoffnungsträger und wie
wird man dazu? Darüber spricht Michael Steinbrecher mit seinen Gästen
im „Nachtcafé: Hoffnungsträger – zwischen Aufbruch und Gegenwind“ am
Freitag, 23. März, 22 Uhr, im SWR Fernsehen.

Die Gäste im „Nachtcafé“:

Kevin Kühnert engagierte sich für die „No-GroKo-Initiative“ Seit
2017 ist Kevin Kühnert Vorsitzender der Jusos. Bundesweit bekannt
wurde er durch sein Engagement für die „No-GroKo-Initiative“. Für
viele Menschen wurde er zu einem Hoffnungsträger in der SPD, der
etwas verändern will. „Eine neue Streit- und Diskussionskultur sind
die Rahmenbedingungen der ganzen Erneuerung“, sagt Kevin Kühnert, der
die Neuauflage der Großen Koalition nicht verhindern konnte – und nun
vor neuen Herausforderungen steht.

Marcella Hansch will das Meer von Plastikmüll befreien Einer ganz
anderen Herausforderung stellt sich Marcella Hansch, seit ein
Tauchurlaub für sie zum Schlüsselerlebnis wurde: Statt prächtiger
Fische begegneten ihr im Ozean Unmengen von Plastik. Ihr war klar,
dass sich etwas ändern muss – und sie entwickelte ein Modell, das den
Müll aus den Meeren filtern soll. Mit Herzblut versucht die junge
Architektin, ihre Vision umzusetzen, denn: „Es ist wichtig, dass
jemand vorangeht – sonst macht keiner etwas.“

Stephanie Wild setzt sich für ein Umdenken in der Landwirtschaft
ein Auch Stephanie Wild möchte Wegweiser und Vorbild sein. Ihre
Kindheit auf dem Land brachte ihr früh den Wert der Landwirtschaft
für Mensch und Natur nahe, doch arbeiten auf dem Hof bedeutet heute
ein Leben am Existenzminimum. „Wenn wir nicht Alternativen aufzeigen,
wird die Landwirtschaft untergehen“, sagt Wild – und entwickelte die
Idee einer solidarischen Landwirtschaft, die Bauern absichert und die
Verbraucher wieder näher an die Höfe bringt.

Martin Herrmann kämpft als Ortsvorsteher für sein Dorf Ein Leben
auf dem Land kennt auch Martin Herrmann, Ortsvorsteher des
430-Seelen-Dorfes Hirschlanden. Er ist überzeugt: „Wenn man
zusammenhält und alle mitmachen, kann man viel mehr schaffen als man
vermutet hat.“ So stemmt sich der kleine Ort erfolgreich gegen das
Dorfsterben. Mit Ideen und Tatendrang wurde aus Hirschlanden ein ganz
besonderes Dorf – inklusive einer eigenen Dorfbrauerei.

Prof. Dr. Gerhard Trabert engagiert sich als Sozialmediziner für
arme Menschen Auch der Sozialmediziner Prof. Dr. Gerhard Trabert
engagiert sich tatkräftig – und zwar für Menschen, die durch das
soziale Netz in Deutschland gefallen sind. In der „Poliklinik ohne
Grenzen“ in Mainz behandelt er kostenfrei Menschen, die wohnungs- und
krankenversicherungslos sind. „Gesundheit ist ein Menschenrecht“ sagt
Gerhard Trabert, der auch mit seinem Arztmobil unterwegs ist, um
Menschen überall dort Hilfe anzubieten, wo sie benötigt wird.

Prof. Dr. Martin Hartmann ist als Philosoph tätig Der Philosoph
Prof. Dr. Martin Hartmann stellt fest: „Demokratie lebt von
Initiativen, von kreativer Neugestaltung.“ Deswegen sind
Hoffnungsträger für eine Gesellschaft besonders wichtig, weil sie mit
gutem Beispiel vorangehen und Energien bündeln. Unter welchen
Bedingungen das gelingen kann und warum wir als Gesellschaft auch
eine Verantwortung für zukünftige Generationen tragen, erklärt der
Professor der Universität Luzern.

„Nachtcafé“ – anspruchsvoller Talk auf Augenhöhe Das „Nachtcafé“
ist seit Jahrzehnten eine der erfolgreichsten Talkshows im deutschen
Fernsehen. Jeden Freitagabend begrüßt Moderator Michael Steinbrecher
Menschen mit besonderen Lebensgeschichten, darunter auch Prominente
und Experten, um sich gemeinsam mit ihnen mit einem Thema
auseinanderzusetzen.

„Nachtcafé: Hoffnungsträger – zwischen Aufbruch und Gegenwind“ am
Freitag, 23. März 2018, 22 Uhr im SWR Fernsehen

Fotos über www.ARD-Foto.de

Pressekontakt: Grit Krüger, Tel. 07221 929 22285,
grit.krueger@SWR.de

Original-Content von: SWR – Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 20. Mrz 2018. gespeichert unter Fernsehen. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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