Nach dem Pädophilie-Skandal auf YouTube: funk beleuchtet im Schwerpunkt “DarkTube” die Schattenseiten YouTubes (FOTO)





Anfang des Jahres wurde publik, dass der YouTube-Algorithmus
pädophilen User*innen vermehrt Videos von Kindern in knapper Kleidung
ausspielt – und dass Pädophile die Plattform nutzen, um sich zu
vernetzen. Daraufhin hatte YouTube einige Änderungen angekündigt. Im
Video von Mittwoch, 23. Oktober 2019, zeigt das funk-Format “follow
me.reports” in neusten Recherchen, dass auch Kinder aus Deutschland
auf YouTube immer noch schnell ins Visier potentiell pädophiler
User*innen geraten.

Kinder werden gezielt manipuliert und animiert, sich auszuziehen
oder vor der Kamera zu tanzen. Manche drehen Nacktvideos von sich,
die bereits kurz nach Upload in einschlägigen Playlists landen. Diese
generieren so bereits innerhalb weniger Tage tausende Klicks. “follow
me.reports” geht der Frage nach, wie sich die potentiell pädophilen
User*innen vernetzen und zum Video-Tausch verabreden. Reporterin
Isabell Beer spricht mit Ermittlungsbehörden und einer Staatsanwältin
und trifft zudem eine Familie, deren zwölfjährige Tochter selbst via
Livestream manipuliert wurde.

Die “follow me.reports”-Folge “So manipulieren Pädophile auf
YouTube Kinder” ist auf funk.net und YouTube zu sehen. Hier geht es
zur Folge: go.funk.net/followmefolge

Weitere Videos des Schwerpunkts “DarkTube”

FSK 18 und die YouTube-Guidelines: Kinder und Jugendliche können
sich auf YouTube ganz einfach älter machen. Inwiefern sich YouTube an
die Jugendschutzrichtlinien hält und ob die FSK-18-Grenze
kontrolliert wird, prüft Philipp Walulis in der Folge “Verbotene
Videos auf YouTube”. In einem zweiten Video befasst sich das
funk-Format “WALULIS” mit Tierquälerei auf der amerikanischen
Plattform. Viele Kanäle zeigen, wie Ratten in Vietnam gefangen,
gequält und getötet werden. Die Videos haben teilweise über zehn
Millionen Views und werden vom Algorithmus weltweit gepusht – zu
sehen am Donnerstag, den 24. Oktober 2019.

Kinderinfluencer auf YouTube: “MrWissen2go” beschäftigt sich am
Mittwoch, den 23. Oktober 2019, mit dem wachsenden Markt der
Kinderinfluencer. Im Interview beschreibt eine solche Influencerin
ihren Arbeitsalltag.

Diskriminierung bei Werbeerlösen: Welche Inhalte auf YouTube
monetarisiert werden und welche nicht, entzündet derzeit heftige
Diskussionen. Besonders die LGBTQ-Community fühlt sich diskriminiert,
da diese Inhalte scheinbar schwerer zu monetarisieren sind. Hazel
geht im “Pocket Money”-Video am Mittwoch, 23. Oktober, der Frage
nach, ob das wirklich stimmt. Dafür spricht sie mit den YouTubern
Annikazion, Lisa Sophie Laurent, NICO und The Great War (Florian
Wittig) über ihre Erfahrungen.

Extremismus auf YouTube: YouTube ist mittlerweile die am
zweithäufigsten genutzte Suchmaschine der Welt. Das ist nicht
ungefährlich, da auf YouTube Deutschland rechte und
verschwörungstheoretische Akteur*innen in den Bereichen News und
Politik sehr aktiv sind. “Jäger & Sammler” geht am Donnerstag, den
24. Oktober 2019, der Frage nach, ob der YouTube
Vorschlags-Algorithmus sie dabei unterstützt, und wie er User*innen,
die extreme Videos schauen, oft ähnliche Videos vorschlägt.

Verschwörungstheorien auf YouTube: Fragwürdige Inhalte, gewagte
Thesen und Verschwörungstheorien verbreiten sich auf YouTube rasend
schnell. “Simplicissimus” zeigt im Video am Sonntag, den 27. Oktober
2019, wie sehr YouTube ein Sammelbecken für Verschwörungstheoretiker
ist und wie gefährlich deren Communities sein können.

Was poste ich online von mir: “Kostas Kind” spricht in seinen
Videos offen über seine Sexualität und seine Beziehung. Er fragt sich
häufig: “Was poste ich über mich, was gebe ich preis und wo ziehe ich
eine Grenze?” Im neusten Video gibt er den Tipp: “Erzähl nur Dinge,
die du auch mit deinem schlimmsten Feind teilen würdest.” Denn was
einmal online steht, kann nur schwer bis gar nicht zurückgeholt
werden. funk ist es sehr wichtig, dass solche Tipps und Erfahrungen
geteilt werden, damit User*innen sich selbstbestimmt auf Plattformen
bewegen können.

Warum “DarkTube”?

YouTube ist für funk eine relevante Plattform, um 14- bis
29-Jährige gemäß seinem Auftrag im Rundfunkstaatsvertrags zu
erreichen. “Als öffentlich-rechtliches Angebot ist es unsere Pflicht,
kritisch auf die für unsere Zielgruppe relevanten Plattformen zu
schauen und unsere Zuschauer*innen für die Mechanismen zu
sensibilisieren,” so Florian Hager, Programmgeschäftsführer von funk
zum Schwerpunkt.

Informationen zu den jeweiligen Formaten gibt es im
funk-Presseportal (presse.funk.net). Bilder sind nach der
Akkreditierung im Downloadbereich (presse.funk.net/download)
verfügbar.

Gerne vermitteln wir bei Interesse Interviews mit teilnehmenden
Creator*innen.

Hier geht es zur DarkTube-Playlist: go.funk.net/darktubeplaylist
Hier geht es zu den teilnehmenden Formatchanneln:
go.funk.net/followmereports go.funk.net/walulisvideo
go.funk.net/mrwissen2go go.funk.net/pocketmoney
go.funk.net/jaegerundsammler go.funk.net/simplicissimus
go.funk.net/kostaskindvideo

Pressekontakt:
funk Presse-Team
Tel.: 0170 9177990
E-Mail:presse@funk.net

Original-Content von: funk von ARD und ZDF, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 23. Okt 2019. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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