MTU Aero Engines verleiht Wolfgang-Heilmann-Preis für Nachwuchswissenschaftler





Hochengagierte Nachwuchswissenschaftler fördern – dieses Ziel verfolgt die MTU Aero Engines, Deutschlands führender Triebwerkshersteller, mit dem von ihr gestifteten Wolfgang-Heilmann-Preis. In diesem Jahr ging die Auszeichnung an Fabian Bleier, der für seine Diplomarbeit, die er am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) geschrieben hat, gewürdigt wurde. „Entwicklung eines instrumentierten Prüfstandsrotors zur Messung von Wärmeeinträgen“ – so lautet der offizielle Titel. Übergeben wurde der Preis Mitte September beim 62. Deutschen Luft- und Raumfahrt-Kongress in Stuttgart, der unter dem Motto „Nachhaltig durch Luft und Raum“ stand.
Bleiers Ziel war es, einen neuen Rotor für den Prüfstand zu konstruieren, an dem sich exakt messen lässt, wie groß der durch die Reibung erzeugte Wärmeeffekt zwischen Rotor und Bürstendichtung bei einem Flugtriebwerk ist. Bei der Auslegung zukünftiger Triebwerke könnten somit neuartige Dichtungen entwickelt werden, die zu mehr Effizienz und einem geringeren Treibstoffverbrauch im Flugbetrieb beitragen. Bleier erhielt den mit 1500 Euro dotierten Preis aus den Händen von Dr. Gerhard Ebenhoch, Leiter des Technologie-Managements der MTU Aero Engines in München. Moderiert wurde die Preisverleihung von Dr. Cornelia Hillenherms vom Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum in Köln und Prof. Mirko Hornung von der TU München, die beide auch die Nachwuchskommission leiteten.
Der Wolfgang-Heilmann-Preis wird von der MTU schon seit 1998 jährlich an akademische Nachwuchskräfte vergeben, die im Bereich Luftfahrtantriebe forschen. Benannt ist der Preis nach Prof. Wolfgang Heilmann, einem ehemaligen MTU-Entwicklungs-Chef, der in Karlsruhe gelehrt hat.

Die MTU Aero Engines ist Deutschlands führender und einziger unabhängiger Triebwerkshersteller und weltweit eine feste Größe. Sie entwickelt, fertigt, vertreibt und betreut zivile und militärische Luftfahrtantriebe sowie Industriegasturbinen. Technologisch führend ist sie bei Niederdruckturbinen, Hochdruckverdichtern, Herstell- und Reparaturverfahren. Im Bereich der zivilen Instandhaltung ist die MTU Maintenance der weltweit größte unabhängige Triebwerksinstandhalter. Auf dem militärischen Gebiet ist die MTU Aero Engines der Systempartner für fast alle Luftfahrtantriebe der Bundeswehr. Die MTU unterhält Standorte weltweit; Unternehmenssitz ist München. Im Geschäftsjahr 2012 haben rund 8.500 Mitarbeiter einen Umsatz in Höhe von rund 3,4 Milliarden Euro erwirtschaftet. Anfang März dieses Jahres hat das Unternehmen den 32. Innovationspreis der deutschen Wirtschaft erhalten und im April den Deutschen Innovationspreis. Ausgezeichnet wurde die MTU beide Male für die schnelllaufende Niederdruckturbine des Getriebefan-Triebwerks.

veröffentlicht von am 26. Sep 2013. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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