Mitteldeutsche Zeitung: Vorsorge
In der ersten Runde des Mammographiescreenings wurde bei etwa 2500 Frauen in Sachsen-Anhalt eine Frühform von Brustkrebs entdeckt





Im ersten Zyklus des Mammographiescreenings, der
jetzt abgeschlossen wurde, ist in Sachsen-Anhalt bei etwa 2500 Frauen
Brustkrebs entdeckt worden. Es handele sich um Fälle, „in denen die
Krankheit in einem sehr frühen Stadium entdeckt wurde, einem Stadium,
in dem die Heilungschancen sehr hoch sind“, sagt Michael
Diestelhorst, stellvertretender Vorstandschef der Kassenärztlichen
Vereinigung Sachsen-Anhalts der in Halle erscheinenden
Mitteldeutschen Zeitung (Montag-Ausgabe). Zwischen dem 1. Oktober
2007, dem Start des Programms, und dem 30.Juni 2010 haben 420_000
Frauen eine Einladung erhalten. 257.000 Frauen nahmen sie wahr. Das
sind 62 Prozent. „Das Programm ist nach einigen Startschwierigkeiten
etabliert, es läuft gut und wird von den Versicherten angenommen“,
schätzt Diestelhorst ein. Ziel ist es, die Sterblichkeitsrate an
Brustkrebs um 30 Prozent zu senken. Brustkrebs ist die häufigste
Krebserkrankung bei Frauen. Bundesweit erkranken jährlich 57.000
daran, etwa 18.000 Frauen sterben.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

veröffentlicht von am 20. Sep 2010. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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