Ministerin Merk drückt Claudia Knoll die Daumen: Prominente Unterstützung für OB-Kandidatin: Justizministerin hofft auf Wahlsieg der Memminger CSU





Memmingen (jm). Der Posten der Neu-Ulmer Oberbürgermeisterin war für Dr. Beate Merk einst die Basis für eine steile Karriere in der Landespolitik: Als bayerische Justizministerin und stellvertretende CSU-Parteivorsitzende sitzt Merk heute an den Schaltstellen der Macht. Eine Frau, die im Beruf „ihren Mann steht“, muss immer ein Stück mehr leisten und noch etwas besser sein als ihre männlichen Kollegen. Das weiß Beate Merk aus eigener Erfahrung ? und rät gerade deshalb allen Frauen, engagiert und selbstbewusst ihre Karriere zu planen, ohne dabei auf „Klischee K–s“ wie Kinder und Küche verzichten zu müssen. Ihrer (Partei-)Freundin Claudia Knoll drückt Merk im OB-Wahlkampf kräftig die Daumen: „Memmingen hat zwar einen guten OB. Aber es ist irgendwann an der Zeit, abzutreten“. Jetzt habe Memmingen mit Claudia Knoll die „einmalige Chance“ auf eine Oberbürgermeisterin.

Kein Zufall, dass die Memminger OB-Kandidatin Claudia Knoll sich ihre Parteifreundin Dr. Beate Merk zur Unterstützung im Kampf um den Chefsessel im Memminger Rathaus geholt hat: Beate Merk ist das beste Beispiel dafür, wie eine Frau in der Politik erfolgreich Karriere machen kann. Mit ihrem denkbar knappen Drei-Stimmen-Vorsprung bei der OB-Wahl 1995 in Neu-Ulm gelang der gelernten Juristin der Sprung an die Spitze des Neu-Ulmer Rathauses. Damals wurde sie oft für ihre politischen Visionen belächelt ? inzwischen ist das millionenschwere Bahnprojekt „NU 21“ und die damit verbundene Aufwertung der Neu-Ulmer Innenstadt längst Realität und keiner schmunzelt mehr über die Polit-Karriere der Neu-Ulmerin. Ihre Erfolge in der Kommunalpolitik drangen schnell bis nach München und als Edmund Stoiber sie als Justizministerin in sein Kabinett holte, war die Karriere von Beate Merk perfekt. Inzwischen zählt sie als stellvertretende Parteivorsitzende der CSU und Justizministerin im Kabinett von Horst Seehofer zu den politischen Schwergewichten im Freistaat.

Als Frau Karriere machen ? ein Kinderspiel? Nein, bestimmt nicht, das weiß Dr. Beate Merk als kinderloser Single natürlich auch. Und doch rät sie allen Frauen, ihren eigenen Karriereplan konsequent und selbstbewusst zu verfolgen, ohne dabei automatisch auf Kinder und Familie verzichten zu müssen. „Frauen müssen authentisch bleiben“, rät Merk zu einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein gerade auch im Verfolgen beruflicher Ziele. Merk war gestern zu Gast bei der Memminger Frauen-Union beim „Stadtgespräch“ im Restaurant „Engelkeller“. Ein Mittel, um mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen ? sei es in der Politik oder auch in der Wirtschaft ? ist für Bete Merk die Einführung einer „Frauenquote“. Dies freilich nicht, um Frauen um jeden Preis Männern zu bevorzugen sondern vielmehr, um Frauen so zu gleichen Einstiegschancen zu verhelfen. Denn daran hapere es immer noch und von „Gleichberechtigung“ könne bei Führungspositionen noch längst keine Rede sein.

Beate Merk machte daher allen Frauen Mut, sich etwas zu trauen ? und selbst etwas zuzutrauen. Das gilt gerade auch für die Politik, auch wenn sich Frauen hier immer noch in einer „Männerdomäne“ behaupten müssen, weiß Merk. Entsprechend optimistisch beurteilt die Justizministerin daher auch die Chancen von Claudia Knoll, am 4. Juli die OB-Wahl zu gewinnen und als Chefin in das Memminger Rathaus einziehen zu können. Merk und Knoll kennen sich gut ? Claudia Knoll war als Managerin der Landesgartenschau in Neu-Ulm an entscheidender Position dafür mitverantwortlich, dass die vielen Projekte in der Neu-Ulmer Innenstadt zusammen geführt werden konnten und in der blühenden Gartenschau gipfelten. Und aus dieser Zeit kennt Merk auch die Fähigkeiten, die Claudia Knoll auszeichnen und sie durchaus auch für den Chefsessel im Memminger Rathaus qualifizieren: Kompetenz, Zielstrebigkeit, Durchsetzungsvermögen und das richtige Maß an Hartnäckigkeit ? ohne dabei auf „klassisch weibliche“ Attribute wie Ausgeglichenheit und Geduld zu verzichten.

Denn bei allem Streben nach Erfolg im Beruf, so dürfe doch auch der traditionelle Lebensentwurf vieler Frauen und Mütter nicht in den Hintergrund geraten. Beides müsse möglich und miteinander vereinbar sein, waren sich Knoll und Merk mit den anwesenden Frauen einig. Als Oberbürgermeisterin werde sie daher alles daran setzen, dies von Seiten der Stadt zu unterstützen: „Wir brauchen in Memmingen Familien freundliche Öffnungszeiten in den Kindergärten“, so Knoll. Zudem gelte es, gemeinsam mit örtlichen Unternehmen frauen- und familien freundliche Angebote zu schaffen. Unverzichtbar für das Gemeinwohl sei auch das Engagement vieler Frauen im Ehrenamt, das es auch von Seiten der Stadt Memmingen zu stärken gelte. Claudia Knoll fordert daher einen „Tag des Ehrenamtes“ als Dank und Anerkennung für die unzähligen ehrenamtlichen Tätigkeiten, die sehr oft auch von Frauen geleistet werden.

Für den Endspurt im Memminger OB-Wahlkampf drückt Dr. Beate Merk ihrer Parteifreundin die Daumen und glaubt fest an einen Wahlsieg von Claudia Knoll. Dafür sei es allmählich auch Zeit, sagte Merk mit Blick auf die mehr als 30 Jahre, in denen der amtierende Oberbürgermeister im Memminger Rathaus sitzt: „Memmingen hat jetzt die einmalige Chance, eine Oberbürgermeisterin zu bekommen“, appellierte Merk an die Solidarität der weiblichen Wähler. Denn Frauen in Führungspositionen, so Merk, würden in ihren Ämtern vnicht automatisch immer gleich besser führen als Männer. Aber, so Merk: „Frauen führen anders“.

Bayerns Justizministerin Dr. Beate Merk (rechts) drückt ihrer (Partei-)Freundin Claudia Knoll im Endspurt des Memminger OB-Wahlkampfes kräftig die Daumen: –Es ist Zeit für einen Wechsel in Memmingen–, betonte Merk. Bild: Jensen Media

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Ansprechpartner: Ingo Jensen

veröffentlicht von am 21. Jun 2010. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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