Merkel hat integrationspolitisch nichts verstanden





Anlaesslich der Rede von Bundeskanzlerin Merkel zur 1. Lesung des Bundeshaushalt erklaert die Integrationsbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion Aydan Oezoguz:

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat integrationspolitisch nichts verstanden. Wie ist es sonst zu verstehen, dass die Kanzlerin in ihrer Rede vor dem Deutschen Bundestag erst das geplante Betreuungsgeld (Herdpraemie) verteidigt und im naechsten Atemzug fordert, Migranten muessten ihre Kinder in die Kita zu schicken?

Eine logische Aufloesung dieses widerspruechlichen Paradoxons waere nobelpreisverdaechtig.

Nach jahrzehntelangem Druck der SPD ist es heutzutage doch politischer Konsens, dass die Kita eine wichtige Lerneinrichtung im fruehen Kindesalter ist und die Entwicklung der Kinder foerdert. Politisch gewollt muesste es heutzutage sein, dass moeglichst alle Kinder halbtags eine solche Einrichtung besuchen koennen. Dafuer waere der Ausbau der Kitaplaetze sowie Gebuehrenfreiheit des Kita-Platzes notwendig.

Klar ist: Das Betreuungsgeld darf nicht kommen. Stattdessen muss der Bund den Ausbau der Kitabetreuung noch staerker finanziell unterstuetzen, damit alle Kinder – gerade auch aus Familien mit Migrationshintergrund – eine wohnortnahe Kita besuchen koennen.

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veröffentlicht von am 15. Sep 2010. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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