MDR-Koproduktion „In den Gängen“ erhält vier Nominierungen für den Deutschen Filmpreis





Die Liebesgeschichte „In den Gängen“ nach einem
Drehbuch von Clemens Meyer und Thomas Stuber wurde heute vier Mal für
die renommierteste und höchstdotierte Auszeichnung für den deutschen
Film – den Deutschen Filmpreis – nominiert.

Die Kategorien sind „Bester Spielfilm“, „Beste männliche
Hauptrolle“ mit Franz Rogowski, „Beste weibliche Nebenrolle“ mit
Sandra Hüller sowie die „Beste Kamera“ mit Peter Matjasko.

Die Kinokoproduktion unter der Regie von Thomas Stuber erzählt von
einer zarten Liebe, die in dem geschützten Kosmos eines Großmarkts,
inmitten einer Atmosphäre von familiärer Freundschaft und
Zugehörigkeit gedeiht und außerhalb des Marktes keine Chance hätte.
Das Drehbuch wurde bereits 2015 mit dem Deutschen Drehbuchpreis
ausgezeichnet.

Kinostart ist der 24. Mai 2018.

Zum Film:

Nachdem Christian (Franz Rogowski) seinen Job auf dem Bau wegen
einer Unbeherrschtheit verloren hat, fängt er in einem Großmarkt an.
Bruno (Peter Kurth) aus der Getränkeabteilung nimmt den schweigsamen
jungen Mann unter seine Fittiche und wird ein väterlicher Freund. Bei
den Süßwaren im Gang nebenan arbeitet Marion (Sandra Hüller), die
Christian sehr mag. Der Kaffeeautomat wird ihr Treffpunkt, doch
Marion ist verheiratet. Und dann sind da noch Paletten-Klaus, der als
Einziger die große Elektro-Ameise fahren darf, Rudi, der Chef der
Nacht, Fernseh-Jürgen aus dem Non-Food, Wolfgang von den Konserven
und Irina aus den Nudeln, die sich tagtäglich in den Gängen begegnen
und dort viel mehr als nur ihre Arbeit verrichten.

„In den Gängen“ ist eine Produktion der Sommerhaus Filmproduktion
(Produzenten Jochen Laube und Fabian Maubach) in Koproduktion mit dem
MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNK (Redaktion Meike Götz), arte (Redaktion
Barbara Häbe), dem Südwestrundfunk (Redaktion Brigitte Dithard) sowie
dem Hessischen Rundfunk (Redaktion Jörg Himstedt). Koproduzenten sind
Rotor Film und Departures Film. Das Projekt wurde gefördert durch die
Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, die
Mitteldeutsche Medienförderung MDM, die MfG Baden-Württemberg, das
Medienboard Berlin Brandenburg und den Deutschen Filmförderfonds
DFFF. Deutscher Verleiher ist Zorro Film in München.

Die Gewinner des Deutschen Filmpreises werden am 27. April im
Berliner Palais am Funkturm im Rahmen einer Gala bekanntgegeben.
Gastgeber des Abends, den Das Erste zeitversetzt um 22.00 Uhr
ausstrahlt, sind die Filmakademie-Präsidentin Iris Berben und der
Schauspieler Edin Hasanovic.

Der „Deutsche Filmpreis“ ist mit Preisgeldern der Beauftragten der
Bundesregierung für Kultur und Medien in einer Gesamthöhe von knapp 3
Mio. Euro dotiert und wird nach der Wahl durch die Mitglieder der
Deutschen Filmakademie von Kulturstaatsministerin Prof. Monika
Grütters verliehen.

Pressekontakt:
MDR, Presse und Information, Bianca Hopp,
Tel.: (0341) 3 00 64 32, E-Mail: presse@mdr.de, Twitter: @MDRpresse

Original-Content von: MDR Mitteldeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 14. Mrz 2018. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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