MDR: Futtermittel aufgrund der Dürre knapp und immer teurer





Folgender Text ist bei exakter Quellenangabe MDR
freigegeben:

In einigen Regionen Thüringens leiden landwirtschaftliche Betriebe
unter zunehmender Futtermittelknappheit. „Vor allem in den nördlichen
Regionen gibt es erhebliche Engpässe“, sagte Axel Horn vom Thüringer
Bauernverband dem MDR Nachrichtenmagazin „exakt“.

Außerdem steigen aufgrund der Dürre und der damit verbundenen
Ernteausfälle die Preise für Viehfutter erheblich. So hat sich der
Preis von Futtergerste zum Vergleichsmonat 2017 von 131,60 Euro/Tonne
auf 170,56 Euro/Tonne erhöht. Das bedeutet einen Anstieg von fast 30
Prozent. „Ein Ende ist nicht abzusehen“, so der Thüringer
Bauernverband.

Betroffen sind auch die Halter von Rindern, Milchvieh, Schafen und
Pferden in Sachsen-Anhalt. In den vergangenen Wochen wuchs nicht
genug Futter nach. Der Grasschnitt in diesem Jahr sei von schlechter
Qualität, so der Bauernverband Sachsen-Anhalt gegenüber „exakt“.
„Darüber hinaus musste in vielen Regionen auf den zweiten Grasschnitt
verzichtet werden, da kein Aufwuchs stattfindet“, so Christian
Apprecht, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bauernverbandes
Sachsen-Anhalt. „Von dem sonst auch häufig genutzten dritten
Grasschnitt ganz zu schweigen.“

Mehr dazu in „exakt“, 08.08.2018 – 20.35 Uhr, im MDR-Fernsehen und
unter www.mdr.de/investigativ.

Pressekontakt:
MDR, Chefin vom Dienst, Anja Riediger, Tel.: (0341) 3 00 48 45,
E-Mail: Anja.Riediger@mdr.de

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veröffentlicht von am 8. Aug 2018. gespeichert unter Fernsehen. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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