Martin Höfers BEST BUY ME / NO. 8 bei der ?Rallye Monte Carlo?





Der Leipziger Medienkünstler Martin Höfer, Schüler von Günter Selichar (Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig), zeigt auf dem Rennwagen von Nils Henkel und Andreas Schwalie in der Gruppe-N-Suzuki die eigens für die Rallye Monte-Carlo entwickelte Arbeit „best buy me / no. 8“. Damit greift erstmals in der Kunstgeschichte ein Medienkunstwerk in das Rallye-Geschehen ein.

Wie auch in seinen vorherigen Arbeiten der „best buy me“-Serie handelt es sich dabei um eine gestreifte Fläche mit einem schwer zu entziffernden Schriftzug. Die sich wiederholenden bunten Streifen spielen auf die hochglänzende Werbeästhetik unserer Konsumgesellschaft an. Mit dem unleserlichen Schriftzug „best buy me“ („Kauf mich, so billig wie möglich“) an Stelle der sonst auf Reklametafeln vorhandenen Werbebotschaft verweist Höfer auf die oft uneindeutigen Strategien der Werbebranche.
Die von ihm gewählten Farben rot, gelb und weiß sind eine Hommage an das Fürstentum Monaco und den Automobile Club de Monaco, der die Rallye ausrichtet.

Martin Höfer, geboren 1982 in Thüringen, lebt und arbeitet in Leipzig. In seinen Werken setzt er sich mit Strategien der Werbung und des Marketings im öffentlichen Raum auseinander. Dabei werden die Mechanismen der Werbeindustrie insofern reflektiert, als dass er sie sich angeeignet und zur Strategie der Kunst erklärt.

veröffentlicht von am 3. Jan 2013. gespeichert unter Allgemein, Sonstige. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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