Liebe in fünf Gängen – eine romantisch-leichte Liebesgeschichte





Im hnb-verlag Berlin erscheint in diesen Tagen der Roman „Liebe in fünf Gängen“ – eine romantisch-leichte Liebesgeschichte mit viel Humor, aber auch mit Verwicklungen, Enttäuschungen und Tränen.
Conny, Anfang vierzig, geschieden und leidenschaftliche Hobbyköchin, schwärmt für den Fernseh-Starkoch Valentin Seidel. Sie kratzt ihr letztes Geld zusammen, um in Valentins Nobelhotel am Bodensee Urlaub zu machen. Doch das ersehnte Zusammentreffen mit Valentin verläuft ganz anders als erhofft. Dann lernt Conny auch noch Valentins jüngeren Bruder Felix kennen und findet sich auf einmal in einem Wirrwarr aus Schwindeleien und Turbulenzen wieder, das auch ihre Gefühle ins Chaos stürzt …
In ihrem Debüt-Roman bewegt sich die Autorin Ulrike Janos mit einem Augenzwinkern in der Zunft der Fernsehköche. Im Zentrum des Romans steht eine Frau, die sich in eine Schwärmerei für einen begehrten Fernsehkoch verrennt und in einem Gefühlschaos landet, in dem sie nicht immer genau weiß, was sie für wahr und was für falsch halten soll. In diesem Durcheinander erkennt sie schließlich dennoch, was ihr im Leben wirklich wichtig ist.
Spritzige Dialoge, eine eindrückliche Erzählweise und ein exklusiver Schauplatz am größten See Deutschlands machen den Roman zu einem unterhaltsamen Leseerlebnis.

Leseprobe:
Seidels Seeschlösschen war Luxus pur, das konnte Conny rasch feststellen, als sie auf das prachtvolle Gebäude mit den spitzen Türmchen zufuhr. Es lag in einer malerischen Bucht direkt am Ufer des Sees und hatte einen eigenen kleinen Hafen, wo ein paar teuer aussehende Segeljachten ankerten und wohl nur darauf warteten, dass reiche Leute auf ihnen Partys feierten und dabei Champagner tranken. Auf dem Golfplatz, der ebenfalls zum Hotel gehörte und sich ein wenig abseits des Gebäudes über akkurat gemähte Wiesen erstreckte, herrschte bei diesem herrlichen Wetter reger Betrieb, und im Vorbeifahren hatte Conny auf einer Weide Pferde entdeckt. Sie hatte im Internet gelesen, dass das Hotel eine kleine, aber feine Araberzucht betrieb. Ob die Gäste hier wohl auch reiten durften? Als Kind hatte sie mit ihren Eltern immer die Ferien auf einem Bauernhof nahe der Ostsee verbracht, auf dem auch Pferde gehalten wurden. Damals hatte ihr das Reiten großen Spaß gemacht, und sie hätte gar zu gerne gewusst, ob sie es nach so langer Zeit überhaupt noch konnte.
Alles sah hier unheimlich vornehm und einladend aus, angefangen von den sorgfältig gepflegten Gärten über die schneeweiße Fassade, die bestimmt alle zwei Jahre frisch gestrichen wurde, bis hin zu den Fahnen, die vor dem Hotel gehisst waren und ein altes Wappen zeigten – womöglich gar das Wappen der Familie Seidel? Und der mit feinem Kies belegte Weg, auf dem Conny nun dem Hoteleingang entgegenrollte, sah aus wie geleckt. Sicher gab es hier Angestellte, die den ganzen Tag damit beschäftigt waren, die Wege sauber zu halten und jedes noch so kleine Stückchen Schmutz einzeln aufzulesen.
Auf einmal fiel ihr Philipps Bemerkung von neulich wieder ein. Was hatte er gesagt? »Ich möchte nicht wissen, wie viel Energie der verschleudert, nur um diesen alten Kasten zu heizen.« Conny grinste. Ja, irgendwo musste sie Philipp recht geben. Um dieses Prachtstück hier und seine Umgebung so in Schuss zu halten, brauchte man wahrscheinlich einen Goldesel. Den Gästen schien es hier wirklich an nichts zu fehlen – kein Wunder, dass die Preise so astronomisch hoch waren. Hinzu kam ja noch das exklusive Restaurant, das von einem Sternekoch geführt wurde. Nein, nicht von irgendeinem Sternekoch – von dem Koch überhaupt, und einem ganz schnuckeligen noch dazu …
Wildes Geschrei ließ Conny aufschrecken. Geistesgegenwärtig trat sie auf die Bremse und schaffte es gerade noch, nur wenige Millimeter vor der Stoßstange einer schwarzen Limousine, die vor dem Hoteleingang parkte, zum Stehen zu kommen. Das hätte gerade noch gefehlt: noch nicht einmal angekommen und schon mittendrin im Schlamassel! Als sie sich nach einer gefühlten Ewigkeit einigermaßen von ihrem Schock erholt hatte, blickte sie auf, und fünf Augenpaare starrten ihr entgegen, als hätten sie noch nie ein altes, klappriges Auto mit einer noch nicht ganz so alten und nicht ganz so klapprigen Frau darin gesehen, obwohl sie sich im Moment wahrlich wie eine solche fühlte.
Hastig riss sie die Autotür auf und stieg aus. »Es tut mir sehr leid, wirklich«, stammelte sie, »ich war ganz in Gedanken …«
Der Erste der fünf, der seine Sprache wiederfand, war ein ziemlich hochtrabend dreinblickender Schnösel in einer schwarzen Uniform – vermutlich der Chauffeur des Nobelschlittens. Er musterte erst Conny, dann ihr Auto von vorne bis hinten und noch einmal von hinten bis vorne. Dann meinte er mit näselnder Stimme: »Wohl den Führerschein im Lotto gewonnen, was? Hat denn Ihr …«, er machte eine kleine Pause und deutete mit einer abfälligen Handbewegung auf Connys Auto, »… Ihr Wagen keine elektronischen Abstandssensoren?« Und dabei machte sich ein überhebliches Grinsen auf seinem Gesicht breit.

Die Autorin:
Ulrike Janos, Jahrgang 1971, liebte schon als Kind alles, was mit Büchern und Sprache zu tun hat. Nach ihrem Studium der Sprachwissenschaften entdeckte sie schon bald ihre Liebe zum Schreiben und vor allem zur Belletristik. Sie ist heute als freie Autorin und Lektorin tätig und lebt in der Nähe von Stuttgart. „Liebe in fünf Gängen“ ist ihr erster Roman.

Ulrike Janos
Liebe in fünf Gängen
Roman
hnb-verlag
ISBN 978-3-9813778-3-5
11,90 (D) / 12,90 (A) / sFr 16,90
Erhältlich in jeder Buchhandlung, im Online-Buchhandel sowie bei www.hnb-shop.de

Kontakt:
hnb-verlag
Heidelinde Nürnberger
Tauentzienstr. 13 A, 10789 Berlin
Tel. 030-217 999 19, Fax 030-217 99921
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veröffentlicht von am 13. Dez 2013. gespeichert unter Literatur, Sonstige. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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