Korrektur: „Nachtcafé: Gesichter des Bösen – kann jeder zum Täter werden?“ (FOTO)





Bitte Korrekturen im Abschnitt zu Wiebke Lorenz beachten!

Michael Steinbrecher spricht u. a. mit Edith Beller, die von einem
Auftragsmörder getötet werden sollte / Freitag, 29. Juni 2018, 22
Uhr, SWR Fernsehen

Stundenlang gequält, grausam ermordet und die Leiche im Keller
einbetoniert – wenn die Handschellen beim eigenen Nachbarn klicken,
der sonst immer freundlich im Treppenhaus gegrüßt hat, löst das ein
Gefühl der Beklemmung aus. Das Düstere hat viele Gesichter.
Unvorstellbare Verbrechen wie der Kannibalenmord von Rotenburg oder
die Opfer, die von einem Ehepaar aus Höxter gefoltert wurden, lassen
perfideste psychische Abgründe zu Tage treten. Sie geben immer wieder
neue Rätsel auf, was Menschen dazu bringt, ihre grauenvollen
Fantasien wirklich in die Tat umzusetzen. Etwa 500.000 Psychopathen
leben in Deutschland, so die Erkenntnis von Neurowissenschaftlern.
Aber bei Weitem nicht jeder mit einer Persönlichkeitsstörung wird zum
Mörder oder Vergewaltiger. Welche Umstände müssen zusammenkommen,
damit der eigentlich friedliebende Kollege zum brutalen Mörder wird?
Ist das Böse eine naturgegebene Eigenschaft, die in jedem schlummert?
Sind krankhafte, trieborientierte Täter jemals resozialisierbar?
Darüber spricht Michael Steinbrecher mit seinen Gästen im „Nachtcafé:
Gesichter des Bösen – kann jeder zum Täter werden?“ am Freitag, 29.
Juni, 29 Uhr, im SWR Fernsehen.

Die Gäste im „Nachtcafé“:

Edith Beller sollte von einem Auftragsmörder getötet werden Über
Jahre führte die dreifache Mutter Edith Beller eine Bilderbuchehe.
Doch der schöne Schein der bürgerlichen Fassade und Traumfamilie
bröckelte, als sie entdeckte, dass ihr Mann seit Monaten eine Affäre
hatte. Als sich schließlich die Trennung abzeichnete, hätte dies
Edith Beller beinahe mit dem Leben bezahlen müssen: „Mein Mann wollte
mich aus dem Weg räumen und heuerte einen Auftragskiller an.“

Norbert Zelewske verlor seinen Bruder durch einen Mord Von Anfang
an hatte Norbert Zelewske ein ungutes Gefühl, als er der Freundin
seines Bruders zum ersten Mal begegnete. Doch sein Bruder Thorsten
war lange überzeugt, die Richtige gefunden zu haben – auch wenn es
immer wieder Streit gab. Als er die On-Off-Beziehung endgültig
beenden wollte, wurde ihm dies zum Verhängnis. Seine Freundin rächte
sich auf bestialische Weise: „Diese Frau hat meinen Bruder in eine
Falle gelockt und mit 37 Messerstichen förmlich abgeschlachtet.“

Markus Schanz hat mehrfach auf einen Menschen eingestochen
Mehrfach auf einen Menschen eingestochen – Markus Schanz saß dafür
zweieinhalb Jahre im Gefängnis. Aufgewachsen in einem behüteten
Elternhaus geriet er bereits als Jugendlicher auf die schiefe Bahn
und führte ein Doppelleben. Zuhause der brave Sohn und in seinem
Wohnviertel der gefürchtete Kriminelle. Bis eines Tages eine
Schlägerei fatale Folgen hatte: „Ich hätte mir vorher nie vorstellen
können, dass ich zu so etwas fähig sein könnte.“

Wiebke Lorenz entwickelte Mordfantasien gegen Kinder Lange Zeit
lief das Leben von Wiebke Lorenz nach einem perfekten Fahrplan.
Gemeinsam mit ihrer Schwester wurde sie zu einem erfolgreichen
Autoren-Duo – ihre Bücher verkauften sich millionenfach. Doch anstatt
den gemeinsamen Erfolg zu genießen, geriet das Leben von Wiebke
Lorenz plötzlich aus den Fugen: „Ich entwickelte grausame
Mordfantasien, die mich fest im Griff hatten und sich gegen Kinder
richteten.“

Christian Pfeiffer ist als Kriminologe davon überzeugt, dass jeder
zum Täter werden kann Was begünstigt Gewalt? Nehmen kriminelle
Gewalttaten in Deutschland belegbar zu? Ist die zunehmende Sorge der
Bürger um das Sicherheitsgefühl völlig unbegründet? Mit diesen Fragen
beschäftigt sich Kriminologe Prof. Christian Pfeiffer seit
Jahrzehnten: „Wenn es die Situation erfordert, kann jeder zum Täter
werden“, so der langjährige Leiter des kriminologischen
Forschungsinstituts Niedersachsen.

Dr. Brigitte Bosse leitet das Trauma-Institut Mainz Wer selbst
Opfer einer schweren Gewalttat wird oder als Angehöriger
traumatisiert zurückbleibt, braucht Unterstützung. Psychotherapeutin
Dr. Brigitte Bosse behandelt die seelischen Folgeschäden und bietet
Opfern in akuten Krisensituationen bestmögliche Hilfe. „Das A und O
einer Traumatherapie ist eine gute Beziehung. Wenn die im häuslichen
Umfeld nicht hinreichend gewährleistet ist, dann muss die Therapie
das liefern“, so die Leiterin des Trauma-Instituts Mainz.

„Nachtcafé“ – anspruchsvoller Talk auf Augenhöhe Das „Nachtcafé“
ist seit Jahrzehnten eine der erfolgreichsten Talkshows im deutschen
Fernsehen. Jeden Freitagabend begrüßt Moderator Michael Steinbrecher
Menschen mit besonderen Lebensgeschichten, darunter auch Prominente
und Experten, um sich gemeinsam mit ihnen mit einem Thema
auseinanderzusetzen.

„Nachtcafé: Gesichter des Bösen – kann jeder zum Täter werden?“ am
Freitag, 29. Juni 2018, 22 Uhr im SWR Fernsehen

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veröffentlicht von am 27. Jun 2018. gespeichert unter Fernsehen. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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