Komplexe Logistik: Wer wird wann gegen Corona geimpft? „Zur Sache Baden-Württemberg!“, SWR Fernsehen Baden-Württemberg (VIDEO)





Das landespolitische Magazin „Zur Sache Baden-Württemberg!“ live am 26. November 2020 um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen Baden-Württemberg / Moderation: Stefanie Germann

Wie gut ist Baden-Württemberg auf die millionenfachen Corona-Impfungen vorbereitet? Bereits im Dezember plant die EU die Zulassung, doch die Logistik rund um den neuartigen Impfstoff ist komplex: Der Wirkstoff muss gekühlt und unter Polizeischutz in ausgewählte Testzentren geliefert werden. Vor Ort führen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener Unikliniken die Immunisierungen durch – trotz Personalnot. Hinzu kommt die Skepsis in der Bevölkerung: Das Wort „Notzulassung“ sowie die Tatsache, dass noch nie ein Wirkstoff mit der neuartigen mRNA-Technologie zur Marktreife entwickelt wurde, sorgen für Verunsicherung. Ist der Sieg über das Virus in Gefahr? Diese und andere Fragen stellt „Zur Sache Baden-Württemberg!“ Thomas Mertens. Er ist Vorsitzender der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut und zu Gast in der Sendung am Donnerstag, 26. November 2020, um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen Baden-Württemberg. Nach Ausstrahlung steht die Sendung ein Jahr lang in der ARD Mediathek.

Vor Ort – bei den Impfvorbereitungen

Reporter Sebastian Schley trifft eine Frau, die bereits hinter sich hat, was vielen noch bevorsteht: Die Tübingerin hat sich als Impfstofftesterin bereits gegen Corona impfen lassen. Er wirft außerdem einen Blick hinter die Kulissen der inzwischen weltweit gefragten Firma Binder aus Tuttlingen. Das mittelständische Unternehmen soll die künftigen Impfzentren im Land mit medizinischen Spezialkühlschränken ausrüsten – eine Mammutaufgabe.

Weitere geplante Themen:

Falschfahrer – wenn die Gefahr entgegenkommt

Seit Jahren steigt in Baden-Württemberg die Zahl der von Falschfahrern verursachten Unfälle. Sabrina Trautwein aus Filderstadt hat bei einem solchen Unfall ihren Sohn verloren. Eine 72-jährige Falschfahrerin prallte auf der B29 bei Lorch frontal in sein Auto. Seitdem kämpft die Mutter für eine deutlichere Beschilderung auf Bundesstraßen, Autobahnen und den dazugehörigen Auffahrten. Der Auto Club Europa schlägt Fahrbahnmarkierungen oder Metallzähne auf der Straße vor und ein Tüftler aus Schwäbisch Gmünd hat ein neues Warnschild entwickelt. Wieso tut sich trotzdem nichts? „Zur Sache Baden-Württemberg!“ fragt im Verkehrsministerium nach.

Umstrittene Kampagne für mehr Pflegenachwuchs

„Mein Name ist Boris, ich gehe erste Klasse Pflegeschule. Ich chill– dann mit Alten und Kranken und so.“ So beginnt die Miniserie „Ehrenpflegas“ des Bundesfamilienministeriums, mit der seit Kurzem um den dringend benötigten Pflegenachwuchs geworben wird. Doch die Pflegenden kritisieren die Kampagne: „Wir werden als blöd hingestellt“, „es ist zum Fremdschämen“, sind Reaktionen der Azubis der Psychiatrischen Klinik in Winnenden. Die 700.000 Euro für die Youtube-Clips seien in den Sand gesetzt worden. Das Geld hätte an anderer Stelle in der Pflege dringend gebraucht werden können. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) verteidigt die Aktion: Man wolle junge Leute „unkonventionell“ ansprechen. Die Folgen seien schon 4,5 Millionen Mal aufgerufen worden.

Paketboten schuften für Boom im Online-Handel

Paketdienstleister gehören vermutlich zu den Gewinnern der Corona-Krise, die Branche boomt. Rund um den Aktionstag „Black Friday“ in dieser Woche werden Zustellrekorde erwartet und auch für die Weihnachtszeit sagen Unternehmensprognosen eine nie dagewesene Zahl an Päckchen voraus. Die Branche hat reagiert und baut bereits seit Monaten ihre Kapazitäten in den Verteilerzentren aus, organisiert mehr Transporter und stellt Tausende zusätzliche Fahrerinnen und Fahrer ein. „Zur Sache Baden-Württemberg!“ begleitet zwei Paketfahrer und zeigt, dass viele vom Branchenboom nichts mitbekommen. Sie werden weiterhin ausgebeutet und erhalten teilweise nicht einmal den Mindestlohn. Dabei sollte ihnen ein im vergangenen Jahr verabschiedetes Paketboten-Schutz-Gesetz eigentlich helfen.

„Zur Sache Baden-Württemberg!“

Das SWR Politikmagazin „Zur Sache Baden-Württemberg!“ berichtet über politische Themen: hintergründig, kontrovers und nah an den Menschen in Baden-Württemberg. Vor-Ort-Reportagen, Hintergrundfilme und Studiointerviews lassen politische Zusammenhänge verständlich werden. In der „Wohnzimmer-Konferenz“ diskutieren jeden Donnerstag Baden-Württemberger via Webcam von zu Hause aus live mit. Das letzte Wort bleibt dem Ministerpräsidenten des Landes vorbehalten – computeranimiert und mit der Stimme des SWR3 Comedychefs Andreas Müller.

ARD Mediathek : Sendung und einzelne Beiträge sind nach der Ausstrahlung von 26. November 2020 bis 26. November 2021 unter http://www.ARDmediathek.de verfügbar, außerdem unter http://www.SWR.de/zur-sache-baden-wuerttemberg .

Pressefotos unter http://www.ARD-foto.de .

Informationen, kostenloses Bildmaterial und weiterführende Links unter http://swr.li/Corona-Impfung

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Pressekontakt:

Ursula Foelsch, Tel. 0711 929 11034, mailto:kommunikation@SWR.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/7169/4774107
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veröffentlicht von am 25. Nov 2020. gespeichert unter Fernsehen, Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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