Komplette Lkw-Ladung mit Atemschutzmasken gestohlen





Unbekannte haben nach rbb-Informationen eine komplette Lkw-Ladung
mit Atemschutzmasken entwendet, die für die Charité gedacht waren. Die Charité
hatte insgesamt 60.000 Atemmasken bestellt, ein Teil davon ist nun verschwunden,
wie rbb|24 aus Charité-Kreisen erfahren hat. Die Pressestelle der Charité war am
Freitagabend für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.

Der Diebstahl in großem Stil erschwere die Arbeit auf verschiedenen Stationen
erheblich und gefährde Menschenleben, hieß es am Freitag. In manchen Häusern
würden die Masken nun knapp, im Moment reichten die Vorräte nur noch für das
Wochenende.

Sollten ab Montag tatsächlich Masken fehlen, dürften beispielsweise auf der
Kinderonkologie Patienten, deren Abwehrkräfte nach einer Chemotherapie
geschwächt sind, nicht mehr ihre Zimmer verlassen, weil sie dafür
Atemschutzmasken benötigten. Ärzte und Pfleger dürften diese Zimmer ohne Masken
nicht betreten.

Auch für Patienten mit Coronavirus-Infektionen ergäben sich erhebliche Risiken.
In Notaufnahmen und Rettungsstellen dürften sie genauso wie andere Kranke mit
multiresistenten Keimen keinen direkten Kontakt mit den Ärzten und Pflegern
haben und müssten abgewiesen werden. All das nehmen die Diebe mit ihren Taten in
Kauf.

Pressekontakt:

Rundfunk Berlin-Brandenburg
Redaktion rbb24
Tel.: +49 (0)30 97993-37950
Fax: +49 (0)30 97993-37909
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veröffentlicht von am 6. Mrz 2020. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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