Kölner Stadt-Anzeiger: Schauspieler August Zirner fühlt sich den Toten nah





Schauspieler August Zirner (58) hat ein besonderes
Verhältnis zum Tod: „Die Toten begleiten mich. Ich empfinde meine
Eltern und verstorbene Freunde als eine Art Paten. Selbst wenn das
nur eine Imagination ist – ich denke an sie und diese Gedanken
schützen mich“, sagte Zirner dem Magazin des „Kölner Stadt-Anzeiger“
(Samstags-Ausgabe). Das liege auch an seiner Familiengeschichte,
sagte Zirner. Damit, dass sein jüdischer Vater während der Nazi-Zeit
in Wien enteignet worden war und fliehen musste, habe er sich erst
spät intensiver beschäftigt: „Mein Vater ist früh gestorben und war
lange krank, da wurde darüber nicht gesprochen, und meine Mutter hat
das erfolgreich von mir fern gehalten. Als ich angefangen habe, mich
damit auseinanderzusetzen, war auch sie schon tot. Deshalb habe ich
zum Tod ein so merkwürdiges Verhältnis.“

Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Newsdesk
Telefon: 0221 224 3149

veröffentlicht von am 31. Okt 2014. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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