Kölner Stadt-Anzeiger: Polizist: Tödlicher Schuss auf Kollegen löste sich versehentlich aus der Dienstwaffe – Schütze aus Bonn äußert sich erstmals





Gut einen Monat nach dem tödlichen Schuss auf seinen
Kollegen während einer Übung bei der Polizei Bonn hat der 23-jährige
Schütze sich über seinen Anwalt schriftlich zu dem Vorfall
eingelassen. Dies erfuhr der „Kölner Stadt-Anzeiger“
(Samstag-Ausgabe) aus Justizkreisen. Nach den Schilderungen des
Beschuldigten hat es sich um eine tragische Kurzschlussreaktion
gehandelt, die zum Tod des Kollegen führte. Demnach sollte der
spätere Schütze nach einer Amoklaufübung seine Dienstwaffe aus dem
Spind holen. Als diese nicht im Holster einschnappte, will er die
Waffe der Marke Walther PP6 herausgeholt und überprüft haben. In dem
Moment habe ihn ein Geräusch aufgeschreckt. Dann löste sich nach
Darstellung des Schützen der Schuss. Das Projektil traf den Kollegen,
der gerade den Raum betrat, in den Hals. Spekulationen, wonach der
Schütze eine ungefährliche Übungswaffe mit seiner scharfen Pistole
verwechselte und aus Jux abdrückte, scheinen nach der Einlassung
wenig stichhaltig. Am Freitag wurde das 23-jährige Opfer im Beisein
von NRW-Innenminister Herbert Reul in Bonn-Endenich beerdigt.

Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
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Telefon: 0221 224 2080

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veröffentlicht von am 21. Dez 2018. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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