Kölner Stadt-Anzeiger: Katja Riemann: Lieben ist wichtiger als geliebt werden





Für Katja Riemann ist lieben wichtiger als geliebt zu
werden. Niemanden zu haben, dem man seine Zuwendung geben könne, sei
„ganz fatal“, sagte die Schauspielerin im Interview mit dem Magazin
des „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Diese Menschen kaufen sich dann
irgendwann ein Frettchen, damit sie wenigstens das lieben dürfen“,
sagte die 47-Jährige, die gerade im Film „Die Relativitätstheorie der
Liebe“ im Kino zu sehen ist. Glück sei für sie eher eine Möglichkeit
als ein Zustand. Insofern könne auch das Warten auf die Liebe eine
vergleichsweise glückliche Angelegenheit sein. Aber auch das
Zurückschauen. „Es ist vergänglich, flüchtig und wird oft erst
hinterher, in der Reflektion realisiert. Man sagt eher: da war ich
glücklich, als: jetzt bin ich glücklich.“ Riemann wünscht sich aber
insgesamt, dass Menschen ihr Glück in sich selbst finden und nicht
darauf angewiesen sind, von anderen Leuten wahrgenommen zu werden.
„Wenn man sein Glück, seine Existenz, sein So-Sein immer von außen
bestätigt bekommen muss – das ist doch schrecklich!“

Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
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veröffentlicht von am 3. Jun 2011. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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