Kölner Stadt-Anzeiger: Haftprüfungstermin von Kachelmann geplatzt





Der für Freitag geplante Haftprüfungstermin für den
ARD-Wettermoderator Jörg Kachelmann wird nicht stattfinden. Der
Kölner Verteidiger des seit mehr als 100 Tagen Inhaftierten hat am
Dienstag Beschwerde gegen die Fortdauer der Haft eingelegt. Aus
diesem Grund musssich zwangsläufig das Oberlandesgericht Karlsruhe
und nicht das Landgericht Mannheim mit dem Fall befassen.
Rechtsanwalt Reinhard Birkenstock sieht laut einen Bericht des
„Kölner Stadt-Anzeiger“ (Mittwochausgabe) durch das Verhalten der
Staatsanwaltschaft und des Landgerichts Mannheim den
Freiheitsanspruch von Kachelmann „auf skandalöse Weise“ missachtet.
Birkenstock spricht sogar von einem „Justizskandal“. Die Anklage
wirft dem Wetter-Experten Vergewaltigung mit Tateinheit der schweren
Körperverletzung vor. Nach Darstellung Birkenstocks hat die
Verteidigung „dringenden Anlassn zu der Befürchtung, die Mannheimer
Justiz schütze durch die Aufrechterhaltung des Haftbefehls gegen
Kachelmann die Täterin einer Falschbeschuldigung.“ Auch das
rechtsmedizinische Gutachten entlastet laut Birkenstock Kachelmann,
der nach Angaben seines mutmaßlichen Opfers die ganze Zeit während
der Vergewaltigung ein Messer an den Hals gehalten haben soll.

Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Politik-Redaktion
Telefon: +49 (0221)224 2444
ksta-produktion@mds.de

veröffentlicht von am 29. Jun 2010. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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