Kölner Stadt-Anzeiger: Dunja Hayali: Sturheit siegt





Fernsehmoderatorin Dunja Hayali ist ein bekennender
Sturkopf. „Auf meine Rechte zu bestehen oder meine Überzeugung nicht
zu verlieren hat mir meistens nicht geschadet“, sagte Hayali dem
„Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstagsausgabe). Verbohrtheit oder
mangelnde Kompromissbereitschaft lehne sie hingegen ab. Die Tochter
irakischer Einwanderer, die im ZDF als Hauptmoderatorin des
„Morgenmagazins“ zu sehen ist, räumte ein, sich in einer Weisheit
ihrer Nichte wiederzufinden: Man müsse immer einmal mehr aufstehen
als man hinfällt. Auf Vorurteile ist die 36-Jährige schon häufig
gestoßen. Mit ihrer homosexuellen Lebenspartnerschaft und
großflächigen Tattoos machte sie als Gegenbild des biederen
öffentlich-rechtlichen Moderators von sich Reden. Hayali will sich
indes nicht gesellschaftlich kategorisieren lassen. Weder der Begriff
der „Quoten-Migrantin“ noch die Frauenquote könne einer persönlichen
Leistung gerecht werden. „Niemand will darauf reduziert werden, wo
er herkommt, welches Geschlecht er hat oder welche Haarfarbe er
trägt. Man möchte, dass seine Qualitäten bewertet werden“, sagte
Hayali. Wenn es nur auf Quoten-Merkmale ankomme, sei das ein
Armutszeugnis.

Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Politik-Redaktion
Telefon: +49 (0221)224 2444
ksta-produktion@mds.de

veröffentlicht von am 15. Apr 2011. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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