Kirchliche Sendungen im Ersten am Wochenende 29. Februar /1. März 2020





“Das Wort zum Sonntag” spricht am Samstag, 29. Februar 2020, um
23:50 Uhr Pfarrer Wolfgang Beck aus Hildesheim In dieser Woche hat das
Bundesverfassungsgericht ein Urteil zur Unterstützung von Sterbehilfe
gesprochen. Dabei steht für das Gericht die Selbstbestimmung des Einzelnen über
dem Schutz des Lebens. Dieses Urteil hat gravierende Auswirkungen auf den
zukünftigen Umgang mit Sterbenden, meint Pfarrer Wolfgang Beck in seinem “Wort
zum Sonntag. Denn wenn Menschen die Möglichkeit haben, den Tod frei zu wählen,
wird dies auch für Seelsorger und Sterbebegleiter zu einer ethischen
Gratwanderung. Die “Wort zum Sonntag”-Sendung kann unter www.DasErste.de/wort
nachgelesen oder als Video-Podcast sowie am jeweiligen Tag nach 18:00 Uhr in der
Mediathek des Ersten angesehen werden. Redaktion: Lars Ole Reimer (NDR)

“Meine behinderte Schwester und ich” lautet der Titel der Reportage von Frauke
Lodders, die in der Reihe “Echtes Leben” am Sonntag, 1. März 2020, um 17:30 Uhr
im Ersten zu sehen sein wird. In Deutschland wachsen circa vier Millionen Kinder
mit einem schwer erkrankten oder behinderten Geschwisterkind auf. Die Schwester
der 20-jährigen Jana bekam mit nur zehn Monaten Krebs, die Schwester des
14-jährigen Gustaf kam mit vielfachen Behinderungen zur Welt. Geschwister wie
Jana und Gustaf nennt man auch “Schattenkinder” – in einer solchen
Familienkonstellation stehen die gesunden Geschwisterkinder häufig im Schatten
ihrer bedürftigen Geschwister und erhalten weniger Aufmerksamkeit. Der Film
“Meine behinderte Schwester und ich” von Frauke Lodders begleitet Jana und
Gustaf mehrere Monate lang und zeigt, wie sie mit der Situation zu Hause
umgehen. Schon in ihren jungen Jahren sind sie mit existenziellen Fragen von
Leben und Tod konfrontiert, ohne dass ihr Leiden überhaupt in den Blickwinkel
gerät. Jana war erst sieben Jahre alt, als ihre Schwester die Diagnose Krebs
bekam. Für sie eine doppelt schwierige Situation. Zum einen hatte sie Angst,
dass ihre Schwester sterben könnte, andererseits bekam sie nur noch wenig
Aufmerksamkeit von ihren Eltern. Jana beschloss, sich zu engagieren, und
gründete eine Gruppe für Geschwister von krebskranken Kindern. In dieser Gruppe
will sie ihre eigenen Erfahrungen an betroffene Geschwister weitergeben. Als
Gustafs Schwester Alma mit einer nicht klassifizierbaren Mehrfachbehinderung auf
die Welt kam, lernte Gustaf schnell, Verantwortung für seine Schwester zu
übernehmen. Auch Gustaf hat darunter gelitten, dass sich seine Eltern gerade in
der Anfangszeit fast nur um seine kranke Schwester kümmern konnten. Gustaf und
Alma haben inzwischen eine enge Bindung zueinander. Umso schlimmer war es für
ihn, als er wegen der Behinderung seiner Schwester in der Schule gemobbt und
ausgegrenzt wurde. Redaktion: Susanne Brahms (RB)

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Agnes Toellner,
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Tel: 089/5900 23876,
E-Mail: agnes.toellner@DasErste.de

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veröffentlicht von am 28. Feb 2020. gespeichert unter Allgemein, Fernsehen. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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