Keine Panik im Musikbusiness





Die Musikbranche ist stark von der Corona-Pandemie betroffen, besonders was den Veranstaltungssektor angeht. “Doch Panik ist ein denkbar schlechter Berater”, weiß Klaus Quirini aus jahrzehntelanger Erfahrung. Der Vorstand des Verbands Deutscher Musikschaffender (www.VDMplus.de) hat bereits mehrere fundamentale Umbrüche im Musikbusiness erlebt, und der Branchenverband hat seit 1974 unzählige Musikmacher erfolgreich durch Krisen und Veränderungen begleitet.

“In der derzeitigen, sicherlich sehr schwierigen Situation gilt es, nicht den Kopf zu verlieren, und den Kopf auch nicht in den Sand zu stecken. Musikschaffende benötigen jetzt stattdessen einen klaren Kopf: Durch umsichtiges Handeln muss die Krise überstanden werden, und es ist wichtig, an die Zeit nach Corona zu denken und dementsprechend zu planen. Wer jetzt voraus plant hat später die Nase vorn.”, betont Klaus Quirini.

Wie immer und in allen Belangen des Musikgeschäfts stehe der VDMplus seinen Mitgliedern auch in der Corona-Krise unterstützend und beratend zur Seite, hebt Udo Starkens, Generalmanager des VDMplus, hervor: “In unserem Mitgliederbereich zeigen wir VDMplus-Mitgliedern auf, welche staatlichen Notfallhilfen und Förderungen zur Verfügung stehen, und wo diese beantragt werden können. Bei akuten finanziellen Problemen empfiehlt es sich auch, genau hinzusehen, wie laufende Kosten reduziert werden können.”

Der Verband Deutscher Musikschaffender berate auch dahingehend individuell, und “auf Wunsch analysieren wir konkret die jeweilige Situation unserer Mitglieder, damit die Krise überstanden werden kann”, sagt Udo Starkens.

Eine spezielle Leistung des VDMplus für seine Mitglieder ist das Aufzeigen von Möglichkeiten, selbst in der Corona-Krise mit Musik Geld zu verdienen, beschreibt Klaus Quirini: “Musik wird ja weiterhin gehört und verkauft. Und ein großer Vorteil der Musikbranche ist die Kreativität. Für den Aufschwung nach der Krise sollten jetzt schon Werke komponiert, Texte gedichtet und Arrangements erarbeitet werden.”

Auch im Bereich Veranstaltungen seien kreative Ideen gefragt, meint Quirini: “Mit Hygienekonzept können kleinere Konzerte stattfinden, open-Air auch etwas größere. Die geringere Publikumsanzahl kann etwa durch Übertragungen im Internet und Crowd-Funding-Konzepte kompensiert werden.” Udo Starkens nennt weitere Beispiele: “Auto-Konzerte erfreuen sich großer Beliebtheit, und auch Kopfhörer-Konzerte, bei denen Musiker mit der In-Ear-Technik spielen, sind möglich. Wir beobachten deutschlandweit, was geht, und helfen unseren Mitgliedern, umsetzbare Ideen zu entwickeln.”

veröffentlicht von am 1. Sep 2020. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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