Johannes Kahrs (SPD) verteidigt Rot-Rot-Grün in Thüringen





Der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs hat
die Entscheidung der thüringischen Sozialdemokraten für rot-rot-grüne
Koalitionsverhandlungen verteidigt.

Kahrs sagte am Mittwoch im rbb-Inforadio, zwar sei er noch nicht
überzeugt, dass ein linker Ministerpräsident eine gute Sache sei. Die
Sozialdemokraten in Thüringen hätten allerdings die Wahl zwischen
zwei Übeln gehabt, sagte der Sprecher des Seeheimer Kreises. “In der
Sache wäre vielleicht Schwarz-Rot-Grün besser gewesen, aber da haben
sich die Grünen verweigert. Jetzt hat man die Wahl zwischen zwei
Übeln und da haben die Parteifreunde vor Ort entschieden, was für sie
das kleinere ist.”

Kahrs betonte dabei, die thüringische CDU sei durch ihr Verhalten
während der Koalition mit der SPD für diese Entscheidung
mitverantwortlich: “Die CDU ist mit ihrem Juniorpartner immer
unanständig umgegangen, hat ihn schlecht behandelt, hat Sachen nicht
umgesetzt. Und deswegen ist dieser Schritt wohl eher ein
Verzweiflungsschritt, weil die CDU nicht koalitionsfähig ist.”

Eine rot-rot-grüne Koalition auf Bundesebene schloss der
SPD-Politiker ausdrücklich aus.

Pressekontakt:
Rundfunk Berlin-Brandenburg
Inforadio
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Tel.: 030 – 97993 – 37400
Mail: info@inforadio.de

veröffentlicht von am 5. Nov 2014. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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