Jasmin Gerat: Ich käme als fette Alkoholikerin vom “Traumschiff”





Jasmin Gerat: Ich käme als fette Alkoholikerin vom
“Traumschiff”

Schauspielerin hat alle Angebote abgesagt – 41-Jährige lebt seit fünf Monaten
vegan – Bei Umweltbewusstsein kann sie “manisch” werden

Osnabrück. Schauspielerin Jasmin Gerat (41) empfindet ihre neue Rolle im
Kroatien-Krimi des Ersten zwar wie “einen Sechser im Lotto”, würde aber um
nichts auf der Welt aufs ZDF-“Traumschiff” gehen: “Das ,Traumschiff– habe ich
immer abgesagt”, sagte Gerat der “Neuen Osnabrücker Zeitung”. “Ich mag–s nicht,
wenn ich irgendwo nicht wegkomme. Wahrscheinlich würde ich vor lauter Frust
ständig am Buffet stehen und ginge am Ende als fette Alkoholikerin von dem Kahn,
der, im Hafen liegend, die Energie einer Kleinstadt verbraucht.”

Auch daheim in Berlin achtet die 41-jährige Mutter zweier Töchter darauf,
jegliche Energieverschwendung zu vermeiden: “Zu Hause kann ich zum Thema
Umweltbewusstsein geradezu manisch sein. Ich kann es nicht haben, wenn unnötig
das Licht brennt oder jemand das Wasser zu lange sinnlos laufen lässt. Das nervt
meine Mädchen natürlich manchmal, aber steter Tropfen höhlt den Stein, da bin
ich sicher.”

Seit einem knappen halben Jahr ernähre sie sich auch vegan, berichtete Gerat
weiter: “Mich haben ein paar Dokumentationen zu Tierhaltung und Milch- und
Fleischproduktion zutiefst bewegt und mir deutlich gemacht, dass ich dieses
Thema jetzt nicht mehr länger wegschieben kann.” Zunächst habe sie die vegane
Ernährung nur für vier Wochen testen wollen, weil sie es sich sehr schwer
vorgestellt habe, auf Käse und Fisch zu verzichten. “Nach der vierten Woche habe
ich gedacht: So einfach ist das also? So gut fühle ich mich? Und jetzt sind–s
schon fünf Monate.”

Allerdings: “Ich bin nicht perfekt und trage immer noch Lederschuhe und habe
Lederhandtaschen.” Und ihren Töchtern hole sie ab und zu “zähneknirschend” eine
Packung Salami.

In der Erziehung spielt für Jasmin Gerat nicht nur das Umweltbewusstsein eine
große Rolle: “Am allerwichtigsten ist es mir, dass die beiden ein
selbstbestimmtes, unabhängiges Leben führen können, wenn sie erwachsen sind. Ich
möchte sie zu selbstbewussten und selbstständigen Frauen erziehen. Sie sollen
keine Angst haben vor Konfrontationen. Deshalb bin ich unbedingt fürs
Diskutieren und Alles-auf-den-Tisch-Packen. Unseren Kindern eine gesunde
Streitkultur sowie gute Kommunikation mitzugeben ist besonders heute extrem
wichtig und viel wert.”

Pressekontakt:

Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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veröffentlicht von am 7. Mrz 2020. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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