Jäger der versunkenen Lok / Zweite Extra-Folge der Eisenbahn-Romantik: “25 Jahre Schatzsuche” am 26. Mai 2018 im SWR Fernsehen (FOTO)





Von der Modellbahnanlage bis zum modernen Hochgeschwindigkeitszug,
quer durch die Rocky Mountains oder einfach nur zwischen Stuttgart,
Ulm und Biberach – über 900 Sendungen “Eisenbahn-Romantik” haben die
Welt des Schienenstrangs erkundet. In diesem Jahr widmen sich vier
Extra-Folgen einer Lokomotive aus dem Südwesten, die bis heute noch
kein lebender Mensch zu Gesicht bekommen hat. Am Samstag, 26. Mai,
15:45 Uhr, heißt es in Folge 2 im SWR Fernsehen: “Jäger der
versunkenen Lok – 25 Jahre Schatzsuche”.

Der Sage nach soll Hagen von Tronje den Schatz der Nibelungen vor
über 1500 Jahren im Rhein versenkt haben. Bis heute lebt diese
Legende von vielen Spekulationen. Um einiges handfester sind die
Fakten im Falle eines anderen “Schatzes”, der im Rhein verschollen
ist: Am 14. Februar 1852 fiel eine funkelnagelneue Lokomotive aus der
Karlsruher Maschinenbaufabrik Keßler bei der Auslieferung vom Schiff
und versank bei Germersheim im Strom. Bis heute hat sie kein Mensch
mehr gesehen.

Ein Lokführer geht auf die Suche

Rund anderthalb Jahrhunderte später liest ein kleiner Junge aus
Cochem an der Mosel von der im Rhein versunkenen Lok und macht sich
auf die Suche. Wo liegt sie? Welche Informationen gibt es über sie?
Er schart Mitstreiter vom Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein um
sich. Sogar einen Geophysiker begeistert er von seiner Suche, als er
glaubt, den Lageort der Lok nach 150 Jahren gefunden zu haben. Hat er
aber nicht. Die Lok scheint für immer verschwunden – bis, ja, bis der
Junge, der längst ein gestandener Lokomotivführer geworden ist,
hunderte von Überstunden abfeiern muss. Da geht er nochmals in die
Archive und schafft es, aus vielen kleinen Hinweisen zu
rekonstruieren, wo die Lok liegen muss. Der Geophysiker bestätigt:
Da, wo die Lok im Rhein liegen soll, liegt etwas aus Metall, so groß
wie die Lok, so schwer wie die Lok. Das Geheimnis der versunkenen Lok
ist gelüftet.

Vom Bau bis zur Bergung

Der erste Teil der “Extra”-Reihe erzählte im April die Geschichte
des verschwundenen Stahlrosses. In den nun folgenden Teilen (26.5.
und 22.9., jeweils 15:45 Uhr im SWR Fernsehen) wird die langjährige
Suche nach der verschollenen Lok beschrieben, die Geschichte des
traditionsreichen Lokomotiven-Baus im Südwesten erzählt und im
vierten Teil (29.9., 15:45 Uhr) begleiten die Fernsehkameras die
Vorbereitungen für eine mögliche Bergung der ältesten noch
existierenden deutschen Lokomotive.

Pressekontakt: Wolf-Günther Gerlach, Tel. 06131 929 33293,
wolf-guenther.gerlach@SWR.de

Original-Content von: SWR – Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 25. Mai 2018. gespeichert unter Fernsehen. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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